Sehnsucht nach dem Paradies
In ihrer Heimat Polen ist sie ein Star, aber auch international kennt man sie und ihre Bücher – die Rede ist von Dorota Masłowska. Die Warschauer Schriftstellerin feierte mit gerade einmal 19 Jahren ihren Durchbruch, mit ihrem Debütroman „Schneeweiß und Russenrot“. Das Buch über die Jugend in einer polnischen Kleinstadt in den 1990ern hätte, so die Kritik damals, in der männerdominierten polnische Literatur einen völlig neuen Ton etabliert.

Heute ist Masłowska 42, schreibt für das Theater, macht Musik und rappt, und hat jüngst einen Erzählband publiziert. „Im Paradies“ handelt von der Sehnsucht nach eben jenem, und erzählt aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln der polnischen Gesellschaft.

Wenn die Autorin in Warschau unterwegs ist, wird sie erkannt - eine derartige Popularität ist bei Schriftstellerinnen selten.

Der kulturMONTAG traf Dorota Masłowska im Museum für Moderne Kunst im Herzen der Stadt, gleich neben dem Kulturpalast.
TV-Beitrag: Sophie Weilandt