Filmwunder und Förderfrage

Österreich bei der Berlinale

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So viele Filme aus Österreich wie noch nie sind heuer bei den 76. Internationalen Filmfestspielen in Berlin dabei - 12 heimische Produktionen, eine Rekordbeteiligung. Gleich zwei davon gehen im Hauptwettbewerb ins Rennen um den Goldenen Bären.

Filmstill "Rose", Sandra Hüller
2026_Schubert, ROW Pictures, Walker+Worm Film, Gerald Kerkletz

Mit Spannung erwartet wird etwa Markus Schleinzers Drama „Rose“ mit Ausnahme-Schauspielerin Sandra Hüller, das im 30jährigen Krieg angesiedelt ist.

Filmstill "The Loneliest Man in Town", Al Cook
Vento Film

Auch „The Loneliest Man in Town“ über den Musiker Al Cook von Tizza Covi und Rainer Frimmel ist im Wettbewerb vertreten. So erfolgreich allerdings das Auftreten des heimischen Films auf dem internationalen Parkett, so ungewiss ist die finanzielle Situation der Filmschaffenden in Österreich. Einsparungen bei den Fördermitteln lassen Rufe erstarken nach einer Investitionsverpflichtung für Streaming-Anbieter in österreichische Produktionen, wie sie etwa in Deutschland schon auf den Weg gebracht worden ist.

Berlinale Eintreffen der Gäste vor dem Berlinale Palast
APA/dpa/Sebastian Christoph Gollnow

Als Hoffnungsschimmer betrachtet die heimische Filmwirtschaft, dass österreichische Politiker wie Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) oder der für Auslandskultur zuständige Staatssekretär Sepp Schellhorn (NEOS) zur Berlinale reisen werden.

Charlie xcx
APA/AFP/RALF HIRSCHBERGER

Ob Berliner Luft und internationaler Star-Glamour - von Charli xcx, Vielleicht-Bond Callum Turner, Amy Adams, und vor allem Isabelle Huppert, die in Ulrike Ottingers Wiener Horror-Komödie „Blutgräfin“ zu sehen sein wird - wohl Bewegung in die Filmfinanzierung bringen?

Filmstill „Die Blutgräfin", Isabelle Huppert
mour Fou Vienna, Amour Fou Luxembourg, Heimatfilm / P. Domenigg

Der kulturMONTAG trifft internationale und nationale Film-Stars zum Interview.

TV-Beitrag: Christian Konrad & Sandra Krieger

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