Heulen hilft uns auch nicht weiter
In seinem Sachbuch „Heulen hilft uns auch nicht weiter - Populismus verstehen. Freiheit digital neu denken“ sucht Fritz Jergitsch die Ursachen für den weltweiten Siegeszug des Populismus unter anderem in den sozialen Medien und liefert konkrete Lösungsvorschläge.

Der Chefredakteur von Österreichs reichweitenstärkstem Satiremagazin plädiert für einen neuen Liberalismus, der die individuelle Freiheit stärken soll. Dazu braucht es digitale Grundrechte sowie faire Teilhabe am technischen wie wirtschaftlichen Fortschritt für alle. Denn: Globalisierung und Digitalisierung haben neben Wohlstand auch Spaltung, Angst vor Statusverlust und politische Wut gebracht.

Rechtspopulisten von Donald Trump über Marine Le Pen bis Herbert Kickl nutzen die Verunsicherung der Gesellschaft und schlagen rechtspopulistisches Kapital daraus. Die politische Mitte reagiert zu schwach, denn der Liberalismus hat keine überzeugenden Antworten auf viele Fragen gefunden, etwa die Vermögensungleichheit, die Wohnungsnot oder die Ausländerpolitik. Zusätzlich befeuern soziale Medien und Globalisierung den Populismus.

Was kann eine demokratische Gesellschaft dieser Entwicklung entgegensetzen? Und warum Resignieren keine Lösung ist, das analysiert Fritz Jergitsch im Gespräch mit Clarissa Stadler live im Studio.
TV-Beitrag: Sophie Weilandt