Grenz-Überschreitungen

Ein Jahr Donald Trump

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Es ist kaum zu glauben: erst ein Jahr ist es her, dass Donald Trump wieder Präsident in den USA wurde und damit mächtigster Mann der Welt. Venezuela, Grönland, die Ukraine, der Iran sind ihm internationale Spielwiese; die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE schießt auf Immigranten und Einheimische; Grenzüberschreitungen in Politik und Justiz, in Kultur, Bildung und Medien sind Alltag: Elite-Universitäten werden finanziell erpresst, Medien mit Slapp-Klagen bedroht, Institutionen wie das John F. Kennedy-Center in Washington in Trump-Kennedy-Center umbenannt, wo der Name wohl Programm sein soll -  die Washington Opera will nun aus dem Haus ausziehen.

Schriftzug "Trump Kennedy Center of the Performing Arts" / Washington DC
APA/AFP/Brendan Smialowski

Die Sorge, dass die USA sich in eine Autokratie verwandeln, wächst. Amerikanische Intellektuelle haben sich längst gegen den selbsternannten König Trump in Stellung gebracht, auch Hollywood-Stars und Kulturschaffende gehören zu den lautesten Gegenstimmen.

Siri Hustvedt im Interview
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Im kulturMONTAG meldet sich die amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt über den Widerstand gegen Trump zu Wort.

Cathryn Clüver Ashbrook am Computer schreibend
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Und die gefragte deutsch-amerikanische Transatlantik-Expertin Cathryn Clüver-Ashbrook analysiert das System Trump und was Europa aus diesem Jahr lernen sollte.

Cathryn Clüver Ashbrooks Buchcover "Der amerikanische Weckruf" neben Computer
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Denn, wie sie in ihrem Buch „Der amerikanische Weckruf“ schreibt: „Was viele als Chaos oder Einzelfälle abtaten, war in Wahrheit Teil einer langfristigen Strategie - und genau das haben wir übersehen.“

TV-Beitrag: Alice Pfitzner-Manjic

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