FilmTIPP

„B wie Bartleby“ / im Kino

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„I would prefer not to“, ich möchte lieber nicht: Dieser Satz aus der Erzählung „Bartleby, der Schreiber“ von „Moby Dick“-Autor Herman Melville ist Dreh- und Angelpunkt eines neuen Films. Unter dem Titel „B wie Bartleby“ hat die österreichische Regisseurin Angela Summereder einen filmischen Essay geschaffen, der um Herman Melvilles Text und den sanften Widerstand kreist.

Bartleby Szene
Praherfilm/Filmgarten

Das Projekt war ein Wunsch von Angela Summereders verstorbenen Lebensgefährten, aus dessen Idee zur Umsetzung die Filmemacherin eine ganz eigene cineastische Form entwickelt hat. Ausgehend von Melvilles Haus in Massachusetts lässt sie verschiedene Menschen Mellvilles Text zitieren und das kategorische „Nein“ durchspielen, arbeitet experimentell und entwickelt im Ensemble eine ganz eigene Lesart des Klassikers. Das Ergebnis ist Filmkunst, die herkömmliche Sehgewohnheiten gegen den Strich bürstet und hoch aktuelle Fragen zu unserer Zeit stellt.


TV-Bericht: Martina Renyi


AB 9. JÄNNER | im Kino

72 Min | 1.33:1 | Ton 5.1 | 24fps | 2K
Farbe | Omd/eU


  • Buch & Regie Angela Summereder
  • Kamera Antonia de la Luz Kašik
  • Montage Sebastian Schreiner
  • Musik Wolf-Maximilian Liebich
  • Ton Daniel Hasibar


Bartleby Summereder
Praherfilm/Filmgarten


Infos zu: Angela Summereder






Premieren in Anwesenheit von Angela Summereder
Do. 08.01 18:30 Uhr KIZ Royalkino Graz
Fr. 09.01 19 Uhr Metro Kinokulturhaus Wien (+Team)
Sa. 10.01 |  20 Uhr  Leokino Innsbruck
Mi. 14.01 |  19 Uhr  Filmstudio Villach
Do. 15.01 |  18 Uhr  Volkskino Klagenfurt
Mi. 28.01 |  18 Uhr  Kino im Kesselhaus Krems
Mo. 23.03 Das Kino Salzburg

Nach der Weltpremiere bei Doclisboa und der Österreichpremiere bei der Viennale bringt der Filmgarten Filmverleih „B wie Bartleby“ in die österreichischen Kinos.