Alice Tumler und César Sampson in eleganter Kleidung stehen vor einem rot‑weiß gehaltenen Hintergrund.
ORF/Thomas Ramstorfer
Alice Tumler und César Sampson
Live vom ORF-Mediencampus:

Vienna Calling - Wer singt für Österreich?

Die Show

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In der großen ORF-Liveshow „Vienna Calling - Wer singt für Österreich?“ stellen sich 12 Acts mutig dem Wettkampf um das heißbegehrte Eurovision Song Contest-Ticket.

Durch den Abend führen Alice Tumler und César Sampson. Mit Witz, Eleganz und einem Hauch ESC-Glamour halten sie die Spannung hoch und sorgen dafür, dass zwischen Jubel, Lampenfieber und großartigen Songs niemand die Nerven verliert.

Montage der Top 12 für „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ mit Philip Piller, Sidrit Vokshi, David Kurt, Julia Steen, Reverend Stomp, Lena Schaur, Kayla Krystin, Frevd, Cosmó, Anna-Sophie, Bamlak Werner, Nikotin
ORF/Klaus Titzer
Philip Piller, Sidrit Vokshi, David Kurt, Julia Steen, Reverend Stomp, Lena Schaur, Kayla Krystin, Frevd, Cosmó, Anna-Sophie, Bamlak Werner, Nikotin

Die Top 12

Anna-Sophie, 25 Jahre, Steiermark:
„Superhuman“ (Pop, Englisch)

„Ich habe den Song geschrieben, weil ich mich oft sehr unsicher fühle. Ich höre dann gerne Songs, die mich motivieren und mir wieder Kraft geben. Und genau das soll der Song bewirken und zeigen, dass in jedem ein Superhuman steckt. Der ESC ist eigentlich eine riesige Party, wo es kein Richtig oder Falsch gibt. Egal, wie man sich musikalisch oder kreativ auslebt – es wird gefeiert. Und deswegen finde ich es so cool.“

Anna-Sophie in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
ORF/Klaus Titzer

Bamlak Werner, 24 Jahre, Kärnten:
„We are not just one thing“ (Ethno-Pop, Englisch/Deutsch)

„In meinem Song geht es darum, dass man mehr ist als nur eine Sache. Er soll den Menschen das Gefühl geben, dass man wirklich sein kann, was man möchte. Das ist total wichtig in unserer Zeit. In dem Lied stecken sehr viel Liebe und ehrliche Arbeit, das möchte ich auf einer riesigen Bühne zeigen – und der ESC ist so eine unglaubliche Chance dafür.“

Bamlak Werner vin front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
ORF/Klaus Titzer

Cosmó, 19 Jahre, Burgenland:
„TANZSCHEIN“ (Pop, Deutsch)

„Ich hatte eine Erfahrung in einem Club, wo ich so excited war, endlich hinzugehen – und auf einmal tanzt keiner. Und im Song geht es darum, dass es in Clubs wieder ums Tanzen gehen soll und man nur mit einem ‚Tanzschein‘ reinkommt. Der ESC ist für mich ein großer Traum. Ich habe damals als Kind im Fernsehen gesehen, wie Conchita Wurst gewonnen hat – und dann vergangenes Jahr, wie JJ gewonnen hat. Das waren für mich Momente voller Adrenalin und Glücksgefühle.“

Cosmó (2 men) in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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David Kurt, 26 Jahre, Wien:
„pockets full of snow“ (Ballade, Englisch)

„In meinem Song geht es um Liebe und das Gefühl, das man hat, wenn man an bedeutende Momente in seinem Leben denkt und merkt, dass man nicht in die Vergangenheit zurückkehren kann. Der ESC ist so eine riesige Show, bei der es doch einigen immer wieder gelingt, echte Emotionen zu erzeugen. Ich bin kein großer Showman, aber dass das Publikum etwas spürt und echte Ehrlichkeit im Raum ist – das will ich mit meinem Song erreichen.

David Kurt in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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Frevd (fünf Personen), Wien:
„Riddle“ (Rock, Englisch)

„Wir setzen uns künstlerisch mit der Gedankenwelt von Sigmund Freud auseinander. Unsere Musik liegt zwischen Realität und Traum und soll die Menschen dazu bewegen, sich selbst zu reflektieren. Im Song geht es um einen Menschen, der mit schweren Entscheidungen und Orientierungslosigkeit konfrontiert ist und Hilfe sucht, um aus diesem Labyrinth hinauszufinden. Der ESC ist für uns die größte Bühne der Welt, wo unterschiedliche Kulturen und Menschen zusammenkommen und sich gemeinsam an den Tiefen und Untiefen des Lebens erfreuen.“

The group Frevd (five people) in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic.
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Julia Steen, 23 Jahre, Kärnten:
„Julia“ (Deutsch-Pop)

„Mein Song ist eine Hommage daran, im Leben Empowerment und Stärke zu zeigen. Ich möchte damit dazu ermutigen, dass der Weg, den man geht, der richtige ist, und den Menschen die Stärke mitgeben, alles schaffen zu können, wenn sie es wirklich möchten. Ich möchte zum ESC, weil ich glaube, dass Musik und dieses Feeling über Sprachbarrieren und Ländergrenzen verbinden. Das ist die oberste Priorität beim ESC.“

Julia Steen in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
ORF/Klaus Titzer

Kayla Krystin, 31 Jahre, Tirol:
„I brenn“ (Austro-Pop)

„In dem Song geht es um meinen Weg vom Schatten und Selbstzweifel zum Wiederaufstehen und innerer Stärke. Ich singe im Dialekt, weil ich die Menschen berühren und erreichen will. Für mich war es immer schon ein Traum, beim ESC dabei zu sein. Man hat die Möglichkeit, so viele Menschen zu erreichen und zu berühren – das ist mir extrem wichtig.“

Kayla Krystin in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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Lena Schaur, 22 Jahre, Tirol:
„Painted Reality“ (Pop, Englisch)

„In meinem Song geht es um das Streben nach Perfektionismus und darum, sich für andere verstellen zu wollen oder zu müssen. Ein Thema, das mich selber schon lange beschäftigt und vor allem in der heutigen Zeit mit Social Media so präsent ist. Ich möchte gerne zum ESC, weil ich sehr fasziniert davon bin. Ich sehe es auch nicht als Competition, ich will auf dieser Bühne stehen und den Zusammenhalt und die Vielseitigkeit feiern.“

Lena Schaur in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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Nikotin, Wien:
„Unsterblich“ (Pop, Deutsch)

„In meinem Song geht um die Dualität von Himmel und Hölle und darum, niemals sterben zu wollen. Man könnte sagen, es ist eine moderne Frankenstein-Geschichte oder die Suche des Ewigen. Der ESC ist das größte Musik-Event der ganzen Welt, wo Länder zusammenkommen, um in Frieden und Harmonie Zeit zu verbringen und Kunst auszutauschen.“

Nikotin in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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Philip Piller, 30 Jahre, Salzburg:
„Das Leben ist Kunst“ (Pop, Deutsch)

„Meine musikalische Karriere hängt mit der Diskrepanz zusammen, die bei der eigenen Reflexion oft in einem entsteht. Dass es darum geht, beides in sich zu tragen – das Leid und das Schöne. Und darum, wie wichtig das ist, um daran zu wachsen. ‚Das Leben ist Kunst‘ klingt so universal wahr und ist für mich ein gutes Motto. Ich finde den ESC so nice, weil man eine gewisse Narrenfreiheit hat und sich Mut oft auszahlt. Und noch dazu ist es eine der größten Bühnen der Welt.“

Philip Piller in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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Reverend Stomp (vier Personen), Wien:
„Mescalero Ranger“ (Pop, Englisch)

„Im Song geht es um eine neue Welt und den Abschied. Es geht darum, sich bei einem Persönlichkeitswandel mit Dingen abzufinden, die ich von früher in mir habe, und bereit dafür zu sein, einen neuen Weg zu gehen. Die große ESC-Bühne wäre eine richtige Herausforderung für uns, der wir uns gerne stellen würden. Es wäre für uns etwas ganz Neues.“

Reverend Stomp (four people) in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
ORF/Klaus Titzer

Sidrit Vokshi, 35 Jahre, Wien:
„Wenn ich rauche“ (Pop-Ballade, Deutsch)

„In dem Song geht es um einen Mann, der einen großen seelischen Schmerz hat, weil er sie vermisst. Jeden Abend geht er von einer Bar zur nächsten, um sich abzulenken. Wenn ich rauche und kurz mit mir selbst bin, reißen alle Nähte wieder auf, die ich in der Bar zugemacht habe. Der ESC ist ein megageiler Event, wo Länder zusammenkommen und den großen gemeinsamen Nenner unserer Kulturen zusammenzubringen – die Musik. Nach vielen Jahren habe ich das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um Österreich etwas zurückzugeben – nachdem ich hier so viel bekommen habe.“

Sidrit Vokshi in front of a red‑white‑red “Vienna Calling” graphic
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