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Music and Lyrics

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Hugh Grant und Drew Barrymore mögen's romantisch

Flower-Power-Girl Drew Barrymore trifft Hugh Grant als abgehalfterten Popstar der 80er mit ihren Worten mitten ins Herz. Topbesetzte, bezaubernde Romantic Comedy von Marc Lawrence ('Wie schreibt man Liebe?), der schon mit ‚Ein Chef zum Verlieben’ Erfolge feiern konnte.

Im Bild: Drew Barrymore, Hugh Grant.
ORF/Sevenone
Im Bild: Drew Barrymore, Hugh Grant.

Inhalt

Fünfzehn Jahre ist es her, als 80er-Jahre-Star Alex Fletcher mit seiner Band ‚PoP!’ die Charts stürmte. Jetzt spielt er nur noch auf drittklassigen Bühnen vor absoluten Hardcore-Fans. Ein Duett mit dem Teenie-Idol Cora könnte die Chance für sein Comeback sein. Musikalisch bereitet ihm dies keine Probleme, nur die passenden Worte findet er nicht. So soll ihm die bezaubernde Songwriterin Sophie Fisher weiterhelfen. Mit ihren Texten trifft sie mitten ins Herz, und so wird bald mehr aus der rein beruflichen Beziehung.

Erster gemeinsamer Leinwandauftritt von Drew Barrymore und Hugh Grant

Für seine überaus bezaubernde Komödie „Music and Lyrics“ (Originaltitel) vereint der Regisseur von „Ein Chef zum Verlieben“ Marc Lawrence erstmals den britischen Charmebolzen Hugh Grant und ‚Charlies Engerl’ Drew Barrymore vor der Kamera. Mit höchst amüsanten Seitenhieben auf das aktuelle Musikgeschäft, einem zum Brüllen komischen Popmusikvideo mit Hugh Grant als George-Michael-Verschnitt und einer zarten Liebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren ist perfekte Unterhaltung vorprogrammiert.

Im Bild: Hugh Grant.
ORF/Sevenone
Im Bild: Hugh Grant.

Beim Songschreiben fliegen die Funken

Der ehemals gefeierte Popstar Alex erhält vom Teenie-Idol Cora (Haley Bennett in ihrem Leinwanddebüt) das Angebot, einen Song für den Auftakt ihrer neuen Tournee zu schreiben und gemeinsam im legendären New Yorker ‚Madison Square Garden’ aufzuführen. Alex findet mühelos eine Melodie für den Song, doch will ihm partout kein passender Text dazu einfallen.

Zum Glück spaziert Frohnatur Sophie (Drew Barrymore) in seine Wohnung, um aushilfsweise seine Pflanzen zu gießen. Ihre Talente scheinen weniger im grünen Daumen, als in ihrem Ärmel zu liegen, aus dem sie reihenweise gefühlvolle Textzeilen schüttelt. Alex erkennt seine Chance und heuert die erfrischend erdige Sophie vom Fleck weg als Texterin an. Die nächsten Tage bastelt das kreative Duo an einem romantischen Ohrwurm für Cora und ganz nebenbei geht die erfolgreiche berufliche Zusammenarbeit in eine Romanze über...

Im Bild: Hugh Grant, Haley Bennett.
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Im Bild: Hugh Grant, Haley Bennett.

Parodie auf Musikbranche

Newcomer Haley Bennett („Girl on the Train“) als regierende Pop-Prinzessin Cora mit Hang zum Spirituellen gibt eine herrlich abgehobene Mischung aus Britney Spears, Shakira und Miley Cyrus. Campbell Scott („Der Exorzismus der Emily Rose“) beeindruckt mit einem Kurzauftritt als Autor und ehemaliger Lover von Sophie, der sie als Vorlage für eine wenig schmeichelhafte Figur in seinem letzten Bestseller benutzt. Kristen Johnson liefert eine der witzigsten Darstellungen als Sophies ältere Schwester Rhonda, deren stürmische Begeisterung für Alex seit den 80ern trotz Ehe und Mutterschaft keineswegs abgeflaut ist.

Im Bild: Hugh Grant, Drew Barrymore.
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Im Bild: Hugh Grant, Drew Barrymore.

Stars singen im Film selbst

Sowohl Hugh Grant als auch Drew Barrymore sind beide keine Gesangstalente, also musste Regisseur Lawrence harte Überzeugungsarbeit leisten, damit seine beiden Stars ihre Songs im Film selbst singen. Nach intensiven Proben im Studio fühlte sich Grant bereits so sicher, dass er stolz verkündete, seinen großen Konzertauftritt im Nassau Veterans Memorial Colliseum (das als New Yorks ‚Madison Square Garden’ herhalten musste) live zu singen - doch eine aufgezeichnete Gesangsprobe brachte ihn zur Vernunft und zur Erkenntnis, doch die Playback-Version zu benutzen.

Im Bild: Drew Barrymore.
ORF/Sevenone
Im Bild: Drew Barrymore.

Drew Barrymore

Die einstige Spielgefährtin von „E.T. - Der Außerirdische“ ist zwar erwachsen geworden, doch bezaubert sie ihr Kinopublikum noch genauso wie vor 40 (!) Jahren. Die inzwischen 47-Jährige hat sich in den letzten Jahren auch als Produzentin und Regisseurin einen Namen gemacht. Für ihre Darstellung der Cousine von Jacqueline Kennedy in dem TV-Movie „Grey Gardens“ wurde der jüngste Spross aus der Schauspielerdynastie der Barrymores im Jahre 2009 mit einer Emmy-Nominierung geehrt. Im selben Jahr ließ sie mit ihrem Regiedebüt „Roller Girl“ („Whip It“) aufhorchen, für das sie eine hochkarätige Riege an Hollywoods Leading Ladies wie Kristen Wiig, Juliette Lewis und Elliot Page gewinnen konnte.

Im Bild: Kristen Johnston, Hugh Grant.
ORF/Sevenone
Im Bild: Kristen Johnston, Hugh Grant.

Hugh Grant

Nach Comedy-Hits wie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, „Notting Hill“, „Neun Monate“ und den zwei Teilen von „Bridget Jones“ hat sich Hugh Grant als britischer Parade-Charmeur mit Sexappeal weit über die Grenzen Englands durchgesetzt. 2017 war Grant bei uns in der Filmkomödie „Paddington 2“ als Oberfiesling zu sehen. Sein bislang letzter Film, Guy Ritchies Actionthriller „The Gentlemen“, kam im Februar 2020 in unsere Kinos.

Hauptdarsteller

Drew Barrymore (Sophie Fisher)

Hugh Grant (Alex Fletcher)

Brad Garrett (Chris Reilly)

Kristen Johnston (Rhonda)

Campbell Scott (Sloan Cates)

Haley Bennett (Cora Corman)

Regie

Marc Lawrence

Drehbuch

Marc Lawrence

Kamera

Xavier Pérez Grobet

Musik

Adam Schlesinger