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„Helena. Die Künstliche Intelligenz“ - Fortpflanzen und Zukunft

Künstliche Intelligenz prägt schon jetzt unseren Alltag, aber wie selbstständig können sich diese Systeme weiterentwickeln und sind sie auch zu Gefühlen fähig? Um das herauszufinden erschafft Programmierer Sven eine KI in Form eines weiblichen Hologramms. Helena lernt schnell, auch wie sie gefällt, und das erregt bei Sven erotische Gefühle.

Roboter
Bilderfest/BR/ARTE/MDR

Aber in welcher Form können künstliche Intelligenzen und Roboter lieben und fortpflanzen? KI-Forscher Gusz Eiben, von der Freien Universität Amsterdam, versucht die künstliche Evolution. Er lässt 2 unterschiedliche Roboter aufeinandertreffen und ihre Codes frei kombinieren, ähnlich der Verschmelzung von DNA. Was derzeit mit einfachen Robotern unter Laborbedingungen funktioniert, könnte in Zukunft zur vollautonomen Weiterentwicklung von Robotern führen – so die Vision von Gusz Eiben.

Das sich KI weiterhin verbreiten und in viele neue Bereiche eindringen wird, ist sicher, doch in welche Richtung wird sich Künstliche Intelligenz entwickeln?  Wird es Superintelligenzen geben, die wie Menschen denken und handeln können? Für Futuristin Amy Webb stehen wir am Scheideweg, wir müssen jetzt entscheiden, ob KI vor allem zur totalen Überwachung mit rein ökonomischem Interesse eingesetzt wird, oder wir die Daten zur Zusammenarbeit z.B. für den Klimaschutz nutzen.

Sven trifft für sich eine Entscheidung im Umgang mit künstlicher Intelligenz, und setzt wieder vermehrt auf das reale Leben.