Ein junger, bärtiger Mann in Jeans, T-Shirt und offenem Hemd kniet in einer Wiese mit freilaufenden Hühnern
ORF/WDR/Sebastian Wallner
Vom gefeierten Vegan-Influencer zum Hühnerzüchter: Niko Rittenau.
ORF-Premiere:

Essen als Religion - Vom Zwang, sich gesund zu ernähren

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Für viele Menschen bedeutet Essen mehr als Ernährung, es spiegelt Identität, Selbstoptimierung und Moral wider. Dabei halten sie sich an strikte Regeln. Auch der Veganismus-Influencer Niko Rittenau hatte sich streng pflanzlich ernährt. Als seine Partnerin schwer erkrankt ist, hat sich seine Sichtweise auf nachhaltige, humane Ernährung geändert.

Ein bärtiger Mann im T-Shirt und eine junge Frau in grauem Top mit Tätowierungen auf den Schultern, die beiden sitzen sich am Esstisch in einem hellen Wohnzimmer gegenüber, am Tisch eine Auflaufform und zwei Teller mit Gemüse
ORF/WDR/Leo Adass
Sein drastischer Kurswechsel macht ihn zum Feindbild der Hardcore-Veganer: Niko Rittenau mit seiner Katharina

Die Zwillinge Anabel und Maria versuchen indes, ein normales Essverhalten zurückzuerlangen. Durch extremes, tägliches Training bei kalorienarmer Kost sind ihre Körper zu sehr belastet worden.

Zwei junge Frauen sitzen nebeneinander an einem Esstisch eines hellen Wohnzimmers, vor ihnen je eine Schüssel mit einem Löffel, die beiden blicken einander an
ORF/WDR/Leo Adass
Kalorien waren ihr größter Feind: Anabel und Maria (r.)

Journalist Nils Binnberg ist hingegen durch das Low-Carb-Diätprinzip in eine Orthorexie abgeglitten, die er nur schwer als Essstörung erkennt.

Eine Doku über Menschen, die in ihrem Essen tieferen Sinn finden, das Risiko des Selbstverlusts jedoch übersehen

Regie

Eva Schultes