Kollage von Skirennläufern
ORF/BLUE BIRD MOTION PICTURE

Downhill Skiers - Ain`t no mountain steep enough

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Der Film ist die Fortsetzung des Kinohits „Streif - One Hell of a Ride“.

Das Piepen der Start-Uhr. Der Körper mit Adrenalin geflutet, die Sinne geschärft, die mentalen Kräfte gebündelt. Fünf Sekunden. Dann der Startschwung den Berg hinab. Es geht um die Königsdisziplin des Skisports: Die Abfahrt.

Subjektiver Blick auf Rennschi und Piste beim Start
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Mit bis zu 150 km/h rasen die Rennläufer vereiste Pisten hinunter. Großevents wie das Hahnenkammrennen versammeln Millionen vor den Fernsehgeräten. Die Stars des Sports stehen in den großen Skifahrernationen im Rang moderner Helden. „Die Leute denken, wir wären unzerstörbar und doch sind wir nur Menschen“, rückt der Schweizer Marco Odermatt das Bild zurecht.

Marco Odermatt im Zielinterview
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Marco Odermatt

Der preisgekrönte Filmemacher Gerald Salmina nimmt das Publikum auf eine emotionale Reise mit, gestattet einen Blick hinter die Kulissen und in das Innenleben der Sportler. Ein Jahr lang hat er Profi-Skifahrer mit der Kamera begleitet: vom Weltcup-Finale in Kitzbühel 2024 über die intensiven Vorbereitungen im Sommer und im Herbst bis hin zur 48. Alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach-Hinterglemm 2025.

Franjo von Allmen bei Sprung auf Abfahrtspiste
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Franjo von Allmen

Er erzählt von Leidenschaft, Entbehrung und von Hochrisiko, das doch nie ganz kalkulierbar ist. Kaum wo liegen Triumpf und Tragödie näher beisammen als in der Abfahrt. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen, zu sehen anlässlich des Alpinen Skiweltcups 2026/2027.

Daniel Hemetsberger bei akrobatischen Sprung auf Abfahrtspiste
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Daniel Hemetsberger

In der Abfahrt geht es um Geschwindigkeit, Technik, Durchhaltevermögen. Ein paar Hundertstelsekunden entscheiden über Sieg und Niederlage - kein Sport für Hasenfüße. Letztlich lässt er nur zwei Optionen offen: ganz oder gar nicht. Als Abfahrtsläufer braucht man den Willen zum Sieg, die Bereitschaft, ständig über eigene Grenzen zu gehen.

Marco Odermatt auf Berg ohne Schnee
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Marco Odermatt

Nach der Saison ist vor der Saison, im Sommer beginnt das Training für den nächsten Winter. Für den Schweizer Olympiasieger und Weltmeister Marco Odermatt gab es nie eine andere Option als den alpinen Sport, er erinnert sich an die Worte seines Vaters: „Sobald du selbständig aufs WC gehen kannst, darfst du mit zum Training“. Odermatt war im Jänner 2024 für die beiden Abfahrten auf der Streif von Fans und Buchmachern fix auf Sieg gesetzt, als ihm der Franzose Cyprien Sarrazin überraschend den Rang ablief.

Cyprien Sarrazin bei Abfahrtsrennen
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Cyprien Sarrazin

Die Geburtsstunde eines Stars, hieß es. Und dann, im Dezember desselben Jahres beim Training in Bormio, der schockierende Sturz. Aufgrund schwerer Kopfverletzungen musste der Franzose ins künstliche Koma versetzt werden. Das Filmprojekt erschien gefährdet, erst als sich Sarrazin auf dem Weg der Besserung befand, setzte Regisseur Salmina die Dreharbeiten fort. „Downhill Skiers – Ain´t No Mountain Steep Enough“ erzählt auch vom harten Kampf zurück ins Leben, zurück auf die Piste verunfallter Rennläufer.

Vincent Kriechmayr auf der Abfahrtspiste
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Vincent Kriechmayr

„Ein Vinc stürzt nicht“, hieß es intern über ÖSV-Superstar Vincent Kriechmayr. Ein Mann wie ein Bär, mit in endlosen Trainingseinheiten gestählten Muskeln. Doch auch er verunfallte, erholte sich zum Glück schnell. Fußnote: am 9. Februar 2026 gewann er mit Manuel Feller in der Team-Kombination bei den Olympischen Spielen in Bormio die Silbermedaille für Österreich.

Gerald Salminas Doku sorgt für viele Gänsehaut-Momente: wegen der nervenaufreibenden Abfahrtsrennen, die er in Szene setzt, aber auch wegen der berückenden Schönheit hochalpiner Landschaften, die er ins Bild rückt.

Regie
Gerald Salmina

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