Lisa Gadenstätter steht neben dem Trophäenmacher Johannes Schroll an seinem Arbeitstisch. Darauf zu sehen die begehrte Gams. Sie darf dem Restaurator nicht nur bei seiner Arbeit über die Schulter schauen, sondern auch selbst eine begehrte Gams vergolden.
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Bei Trophäenmacher Johannes Schroll darf Lisa Gadenstätter nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch selbst eine begehrte Gams vergolden.

Dok 1

Die stillen Helden der Streif

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Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass das Spektakel zu dem wird, was es ist? Lisa Gadenstätter blickt hinter die Kulissen.

Sie wird als die schwierigste Abfahrts-Rennstrecke der Welt bezeichnet – die Streif in Kitzbühel. Jährlich pilgern zehntausende Fans in den kleinen Tiroler Ort, um ihre Ski-Stars live bewundern zu können. Unzählige Promis genießen Partys mit Champagner und Kaviar und bei der ORF-Übertragung zittern meist bis zu 1,3 Millionen Menschen mit.

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Im Bild: Lisa gemeinsam mit Sepp Reicht und dem Team der Streckenmarkierung auf der Streif.

Aber: wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass das Spektakel zu dem wird, was es ist? In dieser Dok 1 blickt Lisa Gadenstätter hinter die Kulissen der Gams-Stadt und widmet sich jenen Menschen, die oft in monatelanger Vorarbeit das Megaevent auf die Beine stellen. 

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Im Bild: Lisa Gadenstätter trifft auf der Streif auf die beiden Vorläufer, Nicolas Hofer und Hannes Endstrasser, die die Rennstrecke noch vor den Profis befahren.

Um hautnah zu erfahren, was alles nötig ist, um aus der Ski-Abfahrt die berühmt, berüchtigte Streif zu machen, hat sich Lisa eine besondere Aktion ausgedacht – sie begeht die Streif, von unten nach oben. Gemeinsam mit Streif-Pistenchef Herbert Hauser kämpft sie sich bergauf. 3,312 Kilometer, 860 Höhenmeter. Wird sie über die Mausefalle mit 85 Prozent Gefälle überhaupt hinaufkommen?

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Im Bild: Lisa Gadenstätter mit Luggi Woydt, dem Leiter des Quartierbüros, mit seinen Mitarbeiterinnen Christine Woydt und Dagmar Ponner.

Bevor es losgeht, wird Lisa zuerst im Sportgeschäft von Georg Überall mit speziellen Steigeisen ausgestattet, damit sie auf der vereisten Piste nicht nach unten rutscht.

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Im Bild: Lisa trifft beim Aufstieg auf die Streif Sepp Reicht, den Chef der Streckenmarkierung.

Entlang der Strecke, die gerade für das Rennen vorbereitet wird, trifft sie bereits ein paar stille Helden der Streif. Zeitnehmer, Vorläufer, Pistenarbeiter und viele mehr. Andere stille Helden besucht Lisa zu Hause oder an ihren Wirkungsstätten.

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Im Bild: Lisa Gadenstätter im Gespräch mit Anna Hochleitner, Ärztin in Ausbildung, die bei der Akkreditierung der Rennteams unterstützt.

Wie zum Beispiel eine Ärztin aus dem Krankenhaus St. Johann, die sich extra Urlaub nimmt, um im Akkreditierungsbüro mitarbeiten zu können. Weiters ist Lisa Gadenstätter bei einem Landwirt, der mit einer genialen Idee erheblichen zum Erfolg des Rennens beiträgt. Er hat seine Güllemaschinen umfunktioniert – in Wasserwerfer, zum Vereisen der Strecke.

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Im Bild: Lisa Gadenstätter mit Schülerinnen und Schüler der HAK Kitzbühel - sie helfen bei den Einlasskontrollen mit.

Außerdem blickt sie dem Trophäenmacher über die Schulter, darf selbst eine Gams vergolden, trifft SchülerInnen der HAK-Kitzbühel, die bei den Einlasskontrollen mitarbeiten und erfährt, wie viele Kabel notwendig sind, um die Zeitnehmung überhaupt auf die Beine stellen zu können.

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Im Bild: Lisa Gadenstätter im Gespräch mit HAK-Kitzbühel-Lehrer Christoph Haselmaier.

Lisa Gadenstätter erkennt schnell – die Streif hat viele stille Heldinnen und Helden. Es sind mehr als 1.000 Menschen, die an dem Event mitarbeiten – stellvertretend für sie holt Lisa Gadenstätter ein paar von ihnen vor den Vorhang und stellt sie ins Rampenlicht.