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Achtung Mikroplastik - Die unsichtbare Gefahr

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Lisa Gadenstätter ist dem Mikroplastik auf der Spur.

Ein Leben ohne Plastik ist in unserer modernen Welt nicht mehr denkbar. Unglaublich viele Alltagsgegenstände bestehen aus Kunststoff. Er ist leicht, billig und langlebig. Ob in Form von elektrischen Geräten, Spielzeug oder Lebensmittelverpackungen, als Schreib- und Küchenutensilien, im Auto oder gar als Kleidung.

Aber Plastik landet auch sehr schnell im Müll. Allein in Österreich fallen jährlich rund 900.000 Tonnen Plastikmüll an. Ein Teil davon landet allerdings in der Natur und wird dort langsam zu Mikroplastikpartikeln abgebaut.

Auf Lisa Gadenstätters Handfläche liegen kleine Mikroplastik-Teile, die sie am Donauufer gefunden hat.
ORF/L&P
Mikroplastik kann man auch am Donauufer finden.

Oftmals wird Mikroplastik in der Herstellung auch absichtlich zugeführt: So enthalten die meisten Körperpflegeprodukte Mikroplastik-Zusätze, die größtenteils direkt nach der Anwendung in den Abfluss und damit in die Kanalisation gelangen. Aber das Plastik verschwindet nicht. Winzige Plastik-Teile sind überall: In unserem Alltag, in den Ökosystemen und auch in unserem Körper.

Petra Loley und Lisa Gadenstätter stehen vor einem Tisch gefüllt mit Utensilien für die Kosmetikherstellung.
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Gemeinsam mit Petra Loley stellt Lisa Gadenstätter ihren eigenen Lippenstift her - ganz ohne Mikroplastik.

Neuen Studien zufolge ist die Belastung weitaus höher als angenommen. Erstmals wurde jetzt nachgewiesen, dass Mikroplastik in der Atmosphäre schwebt und durch Regentropfen oder Schneeflocken auf dem Erdboden niedergeht. Von dort kann es in unsere Nahrungskette und damit in unseren Körper gelangen. Aktuelle Studien konnten Plastikrückstände sogar im menschlichen Stuhl nachweisen.

Komposthersteller Hubert Seiringer zeigt Lisa Gadenstätter eine Hand voll verschmutzter Bioabfall-Erde.
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Komposthersteller Hubert Seiringer führt Lisa Gadenstätter die Problematik von verschmutztem Bioabfall vor Augen und zeigt, was er dagegen unternimmt.

Über den Klärschlamm gelangt das Mikroplastik als Dünger auch auf die Felder und auf diesem Weg in unsere Böden. Und von da aus wird es durch Hochwasser in unsere Meere und Flüsse geschwemmt. Auch die Donau ist betroffen.

Johannes Mayerhofer von der BOKU und Lisa Gadenstätter spazieren an einem Donaustrand entlang und sammeln Müll ein.
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Auch die Donaustrände sind voll von Müll. Johannes Mayerhofer von der BOKU zeigt Lisa Gadenstätter die aktuelle Lage.

Das Mittelmeer ist inzwischen ebenfalls mit Plastikrückständen extrem belastet. „Wenn das Plastik einmal in die Umwelt gelangt, ist es unmöglich, es wieder zu entfernen“, warnt Greenpeace-Expertin Lisa Panhuber. Lisa Gadenstätter beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Handel, Industrie und Umwelt, aber auch die Auswirkungen auf Mensch und Tier.

Chemieprofessor Andreas Fath, fotografiert während des Sprungs von einem Schiff in die Donau.
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Chemieprofessor Andreas Fath untersucht, mit wie viel Mikroplastik er beim Schwimmen durch die Donau in Kontakt kommt.

Sie trifft engagierte Menschen, die Müll sammeln, interviewt den Chemieprofessor Andreas Fath, der heuer acht Wochen die Donau entlang schwimmen will, erforscht gemeinsam mit Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, wie Mikroplastik auf unsere Zellen wirkt und trifft zwei Österreicherinnen, die in den Ozeanen nach Mikroplastik suchen und es analysieren.

Natascha Glanzer-Fürst und Marita Schmid sitzen mit Lisa Gadenstätter an einem Tisch vor einer weißen Bücherwand.
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Natascha Glanzer-Fürst und Marita Schmid erzählen Lisa Gadenstätter ihre Erlebnisse mit dem Team Exxpedition, einer reinen Frauengruppe, die in den Weltmeeren Mikroplastik erforscht.

Es werden Maßnahmen und Lösungen gezeigt, wie man in Zukunft immer mehr Plastik vermeiden kann.