Der eine Moment

Mut

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Außergewöhnlicher Mut, der Leben rettet: Lisa Gadenstätter trifft Menschen, bei denen ein Moment alles verändert hat.

Manchmal gibt es ihn, diesen einen Moment im Leben eines Menschen, der plötzlich alles verändert. Oder der die Vergangenheit in einem neuen Licht erscheinen lässt. Dieser eine Moment, der dich zu jemand anderem macht. Lisa Gadenstätter trifft Menschen, denen genau so etwas passiert ist, und wo außergewöhnlicher Mut Leben gerettet hat.

Zwei Menschen bei einem Interview.
Bfilm/ Florian Berger
Christoph Leitl im Gespräch mit Lisa Gadenstätter.



Ihre InterviewpartnerInnen:

Philip Schlaffer:
Als Neonazi versetzt er eine Stadt jahrelang in Angst und Schrecken. Nach einem grausamen Mord in der rechten Szene ändert sich etwas in ihm - er will aussteigen, sein Leben ändern. „Ich hab so eine Abneigung gegen mich selber gehabt im Gefängnis, und da war so ein Moment, wo ich wusste, jetzt muss ich irgendetwas tun, um mich selber auch wieder zu mögen. Nicht zu lieben, aber zumindest zu akzeptieren.“ Heute versucht er aufzuklären und vor allem Jugendliche vor Gewalt und Radikalisierung zu schützen. 

Martin Göksu:
Es waren Bilder, die um die Welt gingen: Ein Forscher, gefangen in der 1000m tiefen Riesendinghöhle in Berchtesgaden. Martin Göksu war der erste Arzt, der den schwer verletzten Höhlenforscher versorgte. Geplant war, dass er zwei Tage in der Höhle verbringt, schließlich sollte es eine Woche werden. „Ich bin nicht mutig“, sagt er selbst von sich.

Ein lachender Mann beim Interview.
BFilm/Florian Berger
Der Arzt Martin Göksu.

Charles Eismayer:
Er war ein gefürchteter Bundesheer-Ausbildner. Dann outete er sich als schwul und heiratete einen anderen Soldaten. „Ich hab‘ innerlich so gekämpft: Sag ich es? Sag ich es nicht? Wie wird die Reaktion sein? Es war eine so große Überwindung. Und als ich es gesagt habe, kam keine einzige negative Meldung.“ Gemeinsam mit seinem Mann Mario möchte er nun Vorbild sein.

Christoph Leitl:
„Die Stelle, wo ich begraben werden sollte, war schon festgelegt.“
Der Ex-Wirtschaftskammerpräsident entkommt nur knapp seiner Entführung. Auch seine Familie war im Visier der Kriminellen. Als ihm einer der Täter hilft und so seine Tochter nicht entführt wird, ist ihm Christoph Leitl für immer dankbar.


Eine Frau genießt mit geschlossenen Augen die Sonnenstrahlen.
Bfilm/Florian Berger
Hanife Ada hat den Schritt heraus aus einer Gewaltbeziehung geschafft.

Hanife Ada:
Gefangen in einer gewalttätigen Ehe, schafft es Hanife Ada nach einem eskalierenden Streit, die Beziehung endlich zu verlassen. Heute hilft sie Frauen in Gewaltbeziehungen - mit ihrem Verein „Yetis Bacim“.
„Es war ein Wunder“, sagt sie heute darüber, dass sie lebend rausgekommen ist. „Mut bedeutet für mich: Aufzustehen!“

Sind Sie selbst von Gewalt in Ihrer Beziehung betroffen?

Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555
Verein Yetis Bacim (Hilf mir, Schwester) : 0699 17781768