Der eine Moment

Glück

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Der Moment, der alles verändert: Dieses Mal geht es um die Suche nach dem Glück.

Der eine Moment, der die Gegenwart auf den Kopf stellt. Der die Vergangenheit in einem anderen Licht erscheinen lässt, der die Zukunft radikal beeinflusst: In der Doku-Serie “Der eine Moment” macht sich Lisa Gadenstätter auf die Suche nach dem Augenblick, der die Zeit für den Bruchteil einer Sekunde stillstehen lässt und dem Schicksal eine unerwartete Wendung gibt. Sie porträtiert Menschen, denen Unglaubliches widerfahren ist.

Zwei Frauen in einem Interviewraum.
Florian Berger / Bfilm
Lisa Gadenstätter im Gespräch mit Pamela Spitz.

Was waren die Erlebnisse, die Gespräche oder Augenblicke, die es geschafft haben, Sinn und Glück im Leben zu stiften - manchmal über unerwartete Umwege?

Ihre InterviewpartnerInnen:


Franz Viehböck:
Genau 30 Jahre ist es her, als Franz Viehböck als erster (und bislang einziger) Österreicher ins All geflogen ist. Und wie so viele Astronauten vor ihm erzählt auch er von dem Moment, der ihn verändert hat: Als er zum ersten Mal die Erde von oben gesehen hat.
„Wenn man das sieht - die Atmosphäre, die das Leben von uns Menschen hier auf der Erde sichert-,  da wird einem sehr schnell bewusst, wie zart und zerbrechlich das ist.“

Lisa Gadenstätter und Franz Viehböck beim großen Teleskop in der Kuffner Sternwarte.
Der Blick in die Sterne: Mit Franz Viehböck beim großen Teleskop in der Kuffner Sternwarte.

Juliane Diller:
Mit 17 Jahren war sie die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes über dem Regenwald in Peru. Im freien Fall blieb sie - relativ leicht verletzt - in den Baumkronen hängen. „Der Wald hat mich beschützt“, erzählt sie. Jetzt beschützt die 67-Jährige den Regenwald: Sie leitet dort seit vielen Jahren eine Forschungsstation.
„Meine Beziehung zum Wald ist viel intensiver geworden durch die Zeit, die ich allein dort verbringen musste. Und die ja auch ein Kommunizieren mit dem Wald war, im übertragenen Sinne. Ich bin  immer wieder hierher zurückgekehrt.“

Pamela Spitz:
Ein Arztbesuch, und alles ist anders: Mit gerade mal 40 Jahren wird bei Pamela Spitz die Krankheit Morbus Parkinson diagnostiziert. Sie will die guten Jahre, die ihr noch bleiben, nicht vergeuden. Deshalb bereist sie die Welt, geht surfen und schreibt ein Buch über ihre Situation.
„Ich bin sogar wirklich glücklicher jetzt als zuvor, und dafür muss ich dem Mister P. - meinem Buddy, Mister Parkinson - herzlich danken.“

Eine Frau sitzt in Portugal am Strand.
Florian Berger / BFilm
Pamela Spitz lebt ihre Träume trotz Parkinson-Erkrankung.

Jennifer Teege:
„Ich war ja gar nicht auf der Suche nach einem Familiengeheimnis“, sagt Jennifer Teege. Als Adoptivkind hatte sie wenig Wissen über ihre leibliche Familie. Nur durch einen Zufall findet sie eines Tages heraus, wer ihr Großvater wirklich war: Der KZ-Kommandant Amon Göth. Erst dadurch konnte sie handeln, und erst dadurch kam Klarheit und auch Zufriedenheit in ihr Leben.
„Da waren extrem viele Lücken. Und wenn man versucht, diese Lücken zu füllen, dann ist das immer auch eine Suche nach der Identität.“

Christoph Götzendorfer:
Macht Geld glücklich? Einer, der es wissen muss, ist Christoph Götzendorfer. Er hat die Millionenshow gewonnen. Auf die Frage, ob das der wichtigste Moment in seinem Leben war, antwortet er ohne zu zögern: „Nein. Es gibt in jedem Leben, vor allem in der Familie, natürlich ganz andere Momente. Ich denke an die Geburt meiner Tochter, oder als mein Vater verstorben ist. Das sind viel, viel einprägendere Momente. Der Millionengewinn, das war das Sahnehäubchen.“