Eine Junge Frau mit Kopftuch rechts spricht mit Redakteurin Marianne Pušić  - im Hintergrund Regale und Ständer mi Kopftüchern in verschiednen Farben, davor steht eine Kundin mit Kopftch
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Elif arbeitet in einem Geschäft für „Modest Fashion“ erklärt Reporterin Marianne Pušić, wie das Kopftuch nach theologischen Vorschriften, zu binden ist.

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Warum gibt es so viel Streit um das Kopftuch?

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Warum gibt es so viel Streit um das Kopftuch?

Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird in Österreich über das Kopftuch diskutiert. Seit September gilt nun ein neues Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren. Doch warum sorgt ein Stück Stoff in Österreich für so viel Streit?

Ein Großer Saal im Islamischen Zentrum, mehrere Mädchen mit Kopftuch stehen im Halbkreis, Redakteurin Marianne Pusic spricht mit ihnen
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Im Islamischen Zentrum spricht Reporterin Marianne Pušić mit jungen Mädchen, die vom neuen Kopftuchverbot in Schulen für Mädchen bis 14 Jahren betroffen sind.

Marianne Pušić trifft in der neuen Folge von „betrifft: uns“ Frauen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Positionen. Frauen, die das Kopftuch aus religiöser Überzeugung und Liebe tragen.

Eine Junge Frau mit Kopftuch - sie steht vor einem Regal mit verhsciednen bunten Kopftüchern
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Zuaira trägt ihr Kopftuch, seit sie 15 ist. Sie hat verschiedenste Stile, Materialien und Farben ausprobiert.

Frauen, die Zwang erlebt und hautnah erfahren haben, welche Auswirkungen er haben kann.

Strand eines Schwimmbades an der Donau  - am Strand beim Wasser sitzen Redakteurin Marianne Pušić und eine Frau, die man von hinten sieht - am anderren Ufer Boote, Bäume und Gebäude
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Ein unüblicher Drehort: das Schwimmbad. Marianne Pušić spricht mit einer Frau, die das Kopftuch 22 Jahre lang getragen hat – zuletzt sechs Jahre gegen ihren Willen. Beim Schwimmen spürt sie ihre neu gewonnene Freiheit am stärksten. Erst nach dem Dreh entscheidet sie aus Angst, anonym zu bleiben.

Und sie trifft Kritikerinnen, die darin ein Symbol patriarchaler Strukturen sehen und auch den Rückgang der feministischen Errungenschaften aus den 70er Jahren.

Reporterin Marianne Pušić und eine ältere Dame mit Brille und kinnlangen blonden Haaren sitzen an einem Kaffeehaustisch im Freien - im Hintergrund ein Platz mit Bäumen und Gebäuden
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Viktoria ist Feministin und Präsidentin von der Organisation „Terre des femmes“. Gemeinsam mit Reporterin Marianne Pušić besucht sie das Sonnwendviertel in Wien Favoriten.

Sehr oft wurde bei dieser Debatte über muslimische Frauen gesprochen, nicht mit ihnen. Doch wie erleben sie selbst diese Diskussionen, in der ihre Kleidung immer wieder zum politischen und gesellschaftlichen Streitpunkt wird? Marianne Pušić fragt nach religiöser Freiheit und Selbstbestimmung, nach Diskriminierung und Islamfeindlichkeit, aber auch nach familiärem Druck, Zwang und der Angst vor Radikalisierung.

Drei Frauche sitzen an einem Tisch, zwei tragen Kopftuch, die dritte hat die Haare zusammengebunden, im Hintergrund Regale mit Büchern und viele Sessel
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Carla Amina Baghajati von der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Religionslehrerin Nansi Elshamie und ihre ehemalige Schülerin Elmasa Mešić sprechen mit Marianne Pušić über die politische Debatte rund um das Kopftuch in Österreich.

Die Reportage blickt auch darauf, wie sich der politische Umgang mit dem Kopftuch in Österreich entwickelt hat und was das neue Verbot für betroffene Mädchen bedeutet.