Martin Ferdiny vor dem Sujet zu "Akte Betrug"
ORF/Hans Leitner
Martin Ferdiny

Akte Betrug

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Moderation: Martin Ferdiny

Er versprach Millionen, doch kassierte nur

Mit großen Versprechen soll der Niederländer Danny K. Unternehmer gelockt haben: Millionenfinanzierungen für ambitionierte Projekte, im Gegenzug Beteiligungen. Doch aus dem vermeintlichen Geschäft wurde für viele ein Desaster. Die zugesagten Zahlungen blieben aus, einige Betroffene stehen vor dem finanziellen Ruin. Sie sehen sich als Opfer eines mutmaßlichen Betrügers. Auch der frühere FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache erhebt schwere Vorwürfe. Er hatte Danny K. Kunden vermittelt und schließlich Anzeige erstattet. Danny K. sitzt seit Monaten in Untersuchungshaft – und beteuert, selbst getäuscht worden zu sein.

Da schien die Welt noch in Ordnung: Geschäftspartner Strache u. Höbart mit Danny K. (Mitte) im Jänner 2024

Hochsaison für Heiratsschwindler

Charmant, aufmerksam, scheinbar verliebt – Liebesbetrüger verstehen es, Vertrauen zu gewinnen. Doch hinter romantischen Versprechen steckt oft Kalkül. Immer mehr Menschen fallen auf sogenannte Romance-Scams herein. Eine aktuelle Studie zeigt: Rund jeder Zwanzigste hat bereits Geld an vermeintliche Online-Partner überwiesen – etwa 350.000 Menschen in Österreich. Der Betrug findet dabei längst nicht mehr nur digital statt: Auch im echten Leben sind Liebes- und Heiratsschwindler weiterhin aktiv.

Betrug mit der Liebe: Hochsaison für Heiratsschwindler

 „Prosecco“ ist nicht gleich Prosecco

Ob Feier oder Party – etwas Prickelndes gehört für viele dazu. Nicht immer muss es Champagner sein, auch Prosecco gilt als beliebte Alternative. Doch immer öfter wird er „aus dem Fass“ ausgeschenkt, ähnlich wie Bier. Für Kenner und Experten ein Problem: Qualität und Herkunft leiden – und auch Konsumenten könnten am Ende einen schalen Nachgeschmack behalten.

Es ist nicht alles Prosecco, auch wenn es so aussieht …