Dok 1
Zeitumstellung: Der ewige Streit um eine Stunde
Ende März ist es wieder so weit: Unsere Uhren werden um eine Stunde nach vorne gedreht – von Normal- auf Sommerzeit. Seit 1980 erleben wir diese Zeitumstellung zweimal im Jahr. Doch für viele Menschen ist sie eher ein lästiges Ritual.

Umfragen, Volksbegehren und die österreichische Politik sprechen sich längst für ein Ende der Zeitumstellung aus. Welche Bedeutung sie heute noch hat und ob wir sie überhaupt noch brauchen, findet Hanno Settele bei einem ganz besonderen Fernsehabend heraus.

Der schlaflose Dok 1-Host zappt sich eine Nacht lang durchs Fernsehprogramm. Auf dem Bildschirm begegnet er nicht nur bekannten ORF-Gesichtern wie Dieter Bornemann, Ulrike Dobes oder Günther Mayr – er fühlt sich von ihnen auch seltsam beobachtet. Fast so, als könnten sie ihn sehen, während er in den Stunden nach der Zeitumstellung gegen seine innere Uhr kämpft.

Beim Hin- und Herschalten zwischen Call-In-Sendungen, Naturdokus, Wissenschaftsmagazinen und einer nächtlichen Spezialausgabe von „Was gibt es Neues?“ erfährt Hanno Settele unter anderem, ob die Zeitumstellung – wie ursprünglich beabsichtigt – uns tatsächlich noch Energie spart und wie Kühe darauf reagieren, wenn der Stundenzeiger plötzlich eine Stunde vorspringt.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Gerhard Berger erzählt in einem Interviewporträt, wie sich die Wahrnehmung von Zeit verändert, wenn sie den eigenen Erfolg bestimmt.

Ein rasender Reporter namens Harald Settelmaier, der Hanno Settele verblüffend ähnlich sieht, untersucht mittels eines Haartests, warum der Mini-Jetlag durch die Zeitumstellung manche Menschen stärker trifft als andere. Und wie vergeht die Zeit eigentlich für einen Eremiten?

Die Dok 1 "Zeitumstellung – Der ewige Streit um eine Stunde" ist ein außergewöhnlicher Fernsehmarathon, in dem Hanno Settele nicht nur lernt, ob die Zeitumstellung heute noch zeitgemäß ist, sondern auch für sich, Minute für Minute, eine ganz andere Wertschätzung der Zeit entwickelt.