Big, Bigger, Biggest

Das Metropolitan Museum of Art

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Einer der renommiertesten Kollegen von Ralph Gleis ist der Österreicher Max Hollein. Seit 25 Jahren leitet der Sohn des berühmten Architekten Hans Hollein Museen quer über den Erdball. Seine Laufbahn hat der heute 56-jährige Kunsthistoriker und Betriebswirt im Guggenheim Museum in New York begonnen, an der Seite des legendären Leiters Thomas Krens hat Hollein wesentliche Erfahrungen gesammelt. Nach Stationen in Frankfurt im Städel Museum und dem Fine Arts Museum in San Francisco ist er seit 2018 wieder zurück in New York: als Direktor des Metropolitan Museums of Arts, das mit einer Sammlung von 2 Millionen Werken neben dem Prado in Madrid oder dem Pariser Louvre zu den bedeutendsten Kunsttempeln der Welt zählt.

The Met - Außenansicht
ORF/Courtesy The Met

Die Liebe zur Kunst wurde Hollein quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater baute allein 10 Museen in aller Welt. Im Hause Hollein verkehrten Kunststars, etwa Joseph Beuys oder Claes Oldenburg. Max Holleins künstlerisches Erweckungserlebnis war seine erste Begegnung mit Francis Bacon. Im Alter von 15 Jahren erkannte er, dass Kunst nicht nur schön sein muss und Freude bereiten kann. Kunst ist ihm nahezu eine Obsession. Durch seine Manager Qualitäten ist Hollein jüngst ein wirklicher Coup gelungen. Der US-amerikanische Kosmetikkonzernerbe Ronald S. Lauder hat dem Met die legendäre Neue Galerie an der Fifth Avenue geschenkt, deren Wert weit über einer Milliarde Dollar liegt. Und nicht nur das Gebäude, auch die 600 Kunstwerke, darunter Klimts Bild der „Goldenen Adele“.

The Met - Ausstellungsansicht
ORF/Courtesy The Met

Max Hollein ist live aus dem Metropolitan Museum zugeschalten. Clarissa Stadler spricht mit ihm über hochkarätige Schenkungen, Mäzene, über die grundlegenden Unterschiede im Museumbetrieb zwischen Europa und den USA und welche Auswirkungen die Regierung Trump auf die Kunstwelt hat.

TV-Beitrag: Julia Fellerer

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