Peter Alexander
ORF/Beta Film
Peter Alexander

„Filmschatz Österreich“

Restauriert und erstmals in HD: Heimische Filmklassiker in ORF III

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Historische Filmerlebnisse präsentiert ORF III Kultur und Information im August 2022 als Schwerpunkt im Hauptabendprogramm: Eine Reihe von Filmschätzen, u. a. mit österreichischen Publikumslieblingen wie Conny Froboess, Gunther Philipp, Peter Alexander und Peter Kraus, hat ORF III aufwendig restaurieren lassen und sorgt so dafür, das kulturelle Filmerbe für die nächsten Generationen zu erhalten. Die Produktionen werden nun erstmals im Format 16:9 und in HD zu sehen sein. Filmhistorikerin Karin Moser, Senior Research Fellow am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien, übernimmt die Patronanz und führt in Inhalt und Hintergründe der Produktionen ein.

 

Alle Filme der Reihe „Filmschatz Österreich“ im Überblick:

Freitag, 5. August

20.15 Uhr: „Mikosch im Geheimdienst“ (1959) mit Gunther Philipp, Walter Gross, Renate Ewert, Regie: Franz Marischka

In Bad Ischl soll ein Treffen der Kaiser von Österreich-Ungarn und Preußen sowie des Zaren von Russland stattfinden. Da ein Anschlag befürchtet wird, herrscht strikte Geheimhaltung. Der österreichische Geheimdienstchef Rittmeister von Schöndorn möchte daher seine “Spezialtruppe„ einsetzen: Mikosch und seine chaotische Theatergruppe mit den Freunden Schummrich und Sperling.

„Mikosch im Geheimdienst“
ORF Beta Film
„Mikosch im Geheimdienst“

21.45 Uhr: „Der kühne Schwimmer“ (1957) mit Gunther Philipp (Otto von Senff), Susanne Cramer (Gaby Marshall), Franz Muxeneder (Xaver), Regie: Karl Anton

Der junge Damenwäschefabrikant und wasserscheue Nichtschwimmer Otto von Senff verliebt sich während eines Badeurlaubs in die hübsche, wohlhabende Amerikanerin Gaby. Als diese nur knapp dem Ertrinken entgeht, gibt Otto sich stolz als liebenswerter Lebensretter aus. Der Hochzeit stünde jetzt wohl nichts mehr im Wege, wenn nicht Bauernbursche Xaver der wirklich wagemutige Schwimmer gewesen wäre.

Gunther Philipp, Walter Gross
ORF/Kirch Media
Gunther Philipp, Walter Gross

Freitag, 12. August

20.15 Uhr: „Charleys Tante“ (1963) mit Peter Alexander (Dr. Otto Wilder), Maria Sebaldt (Carlotta Ramirez), Peter Vogel (Charley Sallmann), Alfred Böhm (Ralf Wilder), Regie: Geza von Cziffra

Bei der Versammlung eines großen Konzerns verliebt sich der junge Otto Wilder Hals über Kopf in die attraktive Hauptaktionärin Carlotta. Leider kann er am Abend nicht mit ihr ausgehen. Sein Bruder Ralf benötigt für eine Party in der Wohnung seines Freundes Charley eine Anstandsdame. Otto soll sich deshalb als Charleys Tante verkleiden. Prompt taucht die echte Tante zur Feier auf – und dabei handelt es sich um niemand anderen als die charmante Carlotta.

Peter Alexander, Fritz Eckhardt
ORF/Kineos
Peter Alexander, Fritz Eckhardt

21.40 Uhr: „Der Musterknabe“ (1963) mit Peter Alexander (Dr. Fritz Geyer), Cornelia Froboess (Renate Pacher), Gunther Philipp (Dr. Erwin Berthold), Regie: Werner Jacobs

Firmenchef Dr. Fritz Geyer macht sich Sorgen um seinen jüngeren Bruder Benno. Der muss zum dritten Mal die Matura machen, hat aber fürchterliche Prüfungsängste. Fritz schreibt sich vor dem Prüfungstermin unter Bennos Namen in einem anderen Gymnasium der Stadt ein. Von nun an führt er ein hektisches Doppelleben. In der Klasse gilt er als Streber, besonders die Mädchen können den Musterknaben nicht leiden. Fritz/Benno verliebt sich ausgerechnet in Reny, die Anführerin der tonangebenden Clique.

Peter Alexander
ORF/Beta Film
Peter Alexander

Freitag, 19. August

20.15 Uhr: „Vater sein dagegen sehr“ (1957) mit Heinz Rühmann (Lutz Ventura), Marianne Koch (Margot), Regie: Kurt Meisel

Lutz Ventura ist Schriftsteller in einer fränkischen Kleinstadt. Dort hat er es sich in einem idyllischen Wehrturm wohnlich gemacht. Als seine verwitwete Schwester plötzlich verstirbt, hinterlässt sie zwei Kinder. Lutz nimmt sich der zwölfjährigen Traudl und des kleinen Rudi an. Unweigerlich führt das zu Komplikationen. Denn seine Verlobte Margot drängt Lutz, sich zwischen ihr und den Kindern zu entscheiden.

Maren-Inken Bielenberg, Heinz Rühmann, Rolf Pinegger.
ORF/Kirch Media
Maren-Inken Bielenberg, Heinz Rühmann, Rolf Pinegger.

21.50 Uhr: „Ist Geraldine ein Engel?“ (1963) mit Peter Weck (Niki), Conny Froboess (Geraldine), Gunther Philipp (Onkel Viktor), Vilma Degischer (Tante Klara), Regie: Steve Previn

Musikverleger Niki ist ein Filou wie er im Buche steht. Auch die reizende Geraldine, Nichte seines Kompagnons Viktor, muss dies nach einem heftigen Flirt einsehen. Mit Hilfe ihrer Tante Klara kommt sie nämlich einem amourösen Abenteuer ihres Liebsten auf die Schliche. Als Niki sie darauf nach Monte Carlo einlädt, ahnt sie, mit wem die Reise eigentlich geplant war. Doch Geraldine gibt nicht auf. In Monaco angekommen, beginnt sie ein turbulent beschwingtes Spiel mit Amors Pfeilen.

Ivan Desny (Jan), Cornelia Froboess (Geraldine)
ORF/Beta Film
Ivan Desny (Jan), Cornelia Froboess (Geraldine)

Freitag, 26. August

20.15 Uhr „Conny und Peter machen Musik“ (1960) mit Conny Froboess (Conny), Peter Kraus (Peter), Regie: Werner Jacobs

Bei einem Fahrradunfall lernt Conny den Kellner Peter kennen, der sie netterweise bis zur Bushaltestelle mitnimmt. Doch als der Kavalier zu spät bei seinem Arbeitsplatz eintrifft, bezahlt er diese Unpünktlichkeit mit seinem Job. Mit einem kleinen Schwindel verschafft ihm Conny eine Anstellung als Detektiv, der im berühmten Palace-Hotel mysteriöse Diebstähle aufdecken soll.

„Conny und Peter machen Musik“
ORF / Kineos
„Conny und Peter machen Musik“

21.45 Uhr: „Alle lieben Peter“ (1959) mit Peter Kraus (Peter Erdmann), Hannelore Schroth (Sylvia Erdmann), Boy Gobert (Bernd Werding), Christine Kaufmann (Kitty Steiner), Regie: Wolfgang Becker

Peter Erdmann ist leidenschaftlicher Musiker. So kann er sich mit seinen Auftritten sein Studium finanzieren. Da kommt das Angebot, mit seiner Band bei der privaten Feier von Generaldirektor Steiner aufzuspielen, gerade recht. Dort verliebt er sich Hals über Kopf in Kitty, die Tochter des Hauses. Doch fatalerweise muss sich Peter seiner Mutter Sylvia zuliebe als 14-jähriger Bub ausgeben.

Peter Kraus
ORF/BT
Peter Kraus