Zurück zur Natur
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Im Bild: Maggie Entenfellner, Christina Goritschnig; Zertifizierte Trainerin für tiergestützte Therapie, Yoga Trainerin.

Zurück zur Natur

Faaker See

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Der Kärntner Faaker See ist der südlichste Badesee Österreichs und ein Naturjuwel. Maggie Entenfellner erhält diesmal eine Yoga-Einheit inmitten einer Ziegenherde - von Christina Goritschnig, sie ist Trainerin für tiergestützte Therapie. Carmen Schachinger verarbeitet hoch über dem See in ihrem Café Kärntner Braunhirse zu flaumigen Waffeln. Und seit mehr als 40 Jahren sind die Orchideenzüchter Regina und Adolf Koffler ihren exotischen Pflanzen verfallen.

Carmen Schachinger steht im Unverpackt-Laden und Café hinter einem Holztisch mit Schüssel, Milch, Eiern und weiteren Zutaten
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Carmen Schachinger - Café Betreiberin


„Der grüne Heinrich“ Unverpackt-Laden & Cafe
Aussichtsweg 30
9582 Oberaichwald
www.gruenerheinrich.at
Tel. 0676 4015600

Rezept Braunhirse-Waffeln

Das Gästehaus von Carmen Schachinger befindet sich am Südufer des Faaker Sees auf einer Anhöhe. Carmen hat das Anwesen von ihren Eltern übernommen, die seit 1989 dort ein Hotel geführt haben. Zusammen mit ihrer Schwester Tina hat sie das Haus nach und nach zu einem Ort gemacht, an dem Nachhaltigkeit und Regionalität an oberster Stelle stehen. So gibt es einen Unverpackt-Laden, in dem Getreide aus der Region oder Produkte der umliegenden Landwirtschaften angeboten werden. Plastikmüll wird so gut es geht vermieden. Das Thema Nachhaltigkeit und Resteverwertung wird auch in der Küche weitergedacht. Carmen fermentiert viele Lebensmittel. Sie stellt für uns Honig-Kvass her. Dafür lässt sie kleingeschnittene Äpfel mit Wasser und den Kräutern aus dem Garten für mehrere Tage stehen. Daraus entsteht ein erfrischendes Getränk, das reich an Probiotika, verdauungsfördernd und antibakteriell ist.

Christina Goritschnig und Maggie Entenfellner sitzen im Schneidersitz auf Yogamatten im Freien in Meditationshaltung, Ziegen stehen daneben.
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Christina Goritschnig - Trainerin für tiergestützte Therapie

Zertifizierte Trainerin für
tiergestützte Therapie,
Yoga Trainerin Hohenwartweg
9241 Wernberg
www.happygoat.at
Tel. 0650 5015818

Christina Goritschnig arbeitete früher als Sozialbetreuerin in einem Kinderheim, heute hat sie ihren Traumberuf gefunden: Sie bringt ihre Ziegen mit Kindern und Erwachsenen zusammen. Denn Ziegen sind für die tiergestützte Therapie wie geschaffen. Ihre Tiere sind neugierig, humorvoll und sehr feinfühlig. Sie bewerten nicht - aber sie spiegeln. Und das ist bei der Arbeit mit Kindern besonders wertvoll. Denn der Umgang mit den Ziegen fördert das Selbstbewusstsein und die Körperwahrnehmung. Auch beim Ziegenyoga hat Christina schon interessante Erfahrungen gemacht: Manch eine Ziege nimmt einfach auf der Yogamatte Platz, eine andere versucht, eine Teilnehmerin zum Kuscheln zu bewegen - da heißt es, die Balance zu halten, um das Gewicht der Ziegen auszugleichen. Christina hat nicht nur Ziegen auf ihrem Hof, sondern auch Alpakas, Hühner, Wachteln und Hasen. Sie will den Menschen zeigen, wie ein achtsamer Umgang mit den Tieren gelingen kann - und nebenbei helfen die Tiere dabei, den eigenen Stress und die Unausgeglichenheit abzulegen, um eine neue Balance zu finden.

Regina und Adolf Koffler stehen an einem Tisch mit Orchideenpflanzen im Garten.
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Regina & Adolf Koffler - Orchideenzüchter

Eichenweg 18
9581 Ledenitzen
Tel. 0664 73757573

Die Leidenschaft für Orchideen begann bei Adolf Koffler vor vielen Jahren - damals bekam er ein Exemplar geschenkt - und diese Orchidee überlebte bei ihm nur wenige Tage. Der Kärntner wollte sich damit nicht abfinden, begann intensiv über die schöne, aber empfindliche Pflanze zu lesen, schaffte sich dann mehrere Exemplare an und entdeckte schließlich seine Liebe zu Orchideen. Zwischenzeitlich hatte er mehr als 300 Pflanzen in seinem Glashaus. Seine Frau Regina teilt die Leidenschaft für die Orchideen, gemeinsam werden die Pflanzen umgetopft, angebunden, sorgsam gegossen, richtig temperiert und geschnitten. Einige ihrer Orchideen sind schon mehr als 20 Jahre alt, haben Preise bei Ausstellungen eingeheimst. Obwohl die Pflege der Exoten viel Zeit in Anspruch nimmt, die Familie kaum auf Urlaub fahren kann, hat das Ehepaar das Orchideen-Virus nie losgelassen.