Aryana Devine, Ketevan Papava und Leona König in einem festlich beleuchteten Saal neben einer Harfe.
ORF/Roman Zach-Kiesling
Aryana Devine, Ketevan Papava, Leona König
Vorläufig letzte Folge:

Stars & Talente by Leona König

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Halbzeit für „Stars & Talente by Leona König“: Folge fünf der neuen Staffel mit Ballerina Ketevan Papava und Harfenistin Aryana Devine

Zum vorerst letzten Mal stellt die ORF-Reihe „Stars & Talente by Leona König“ bemerkenswerten künstlerischen Nachwuchs ins Rampenlicht. In Folge fünf von insgesamt zehn Ausgaben der sechsten Staffel, deren zweite Sendetranche im März startet, bringt die Moderatorin – auch Ideengeberin des Formats sowie Begründerin des Musikförderpreises „Goldene Note“ – die junge Harfenistin Aryana Devine mit der Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts Ketevan Papava zusammen. Die mittlerweile Elfjährige gewann heuer die „Goldene Note“ in der Kategorie Tasten- und Zupfinstrumente, die Primaballerina zählt zu den herausragendsten Tänzerinnen und Tänzern der Kompanie und war heuer wieder beim ORF-Neujahrskonzertballett zu sehen (Konzertdacapo am 3. Jänner in 3sat und am 6. Jänner in ORF 2 sowie bereits jetzt auf ORF ON).

So dreht sich bei der kreativen Begegnung zwischen Star und Talent alles um Grazie und Eleganz, wenn Ketevan Papava und Aryana Devine einen zauberhaften gemeinsam Auftritt einstudieren. Davor kommt Leona König mit Star und Talent gesondert ins Gespräch – und mit Aryana beim Skydiven ordentlich ins Schwitzen. Ein Adrenalinkick pur!

Ketevan Papava: „Sehr dankbar für mein Schicksal“

Aryana Devine und Ketevan Papava sitzen lächelnd und elegant gekleidet neben einer Harfe in einem elegant gestalteten, festlichen Raum.
ORF/Roman Zach-Kiesling
Aryana Devine, Ketevan Papava

Etwas Adrenalin sei sehr gut, bestätigt Ketevan Papava, denn vor Auftritten sei sie immer ein bisschen nervös. Seit 20 Jahren ist die gebürtige Georgierin schon in Österreich und kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Die Tochter einer Pianistin und eines Architekten ließ sich von ihren Tanten zum Tanzen inspirieren. Drei von ihnen sind Balletttänzerinnen gewesen, eine davon sogar am berühmten Mariinski-Theater in St. Petersburg, wo Ketevan später – nach einer Ausbildung an der Vaganova Academy – selbst aufgenommen wurde. „Es war ein sehr schwieriger Weg, mit viel Disziplin und viel Arbeit, nicht nur körperlich, sondern auch mental“, erinnert sich die heutige Primaballerina. „Aber man lernt sehr viel und ich bin froh, dass ich an diesem Theater war, auf dieser Bühne, wo Stars wie Rudolf Nurejew getanzt haben. Ich bin sehr dankbar für mein Schicksal.“

Nach Wien sei sie gekommen, weil sie nicht nur klassische Stücke tanzen wollte, sondern auch modern und neoklassisch. Und das Wiener Staatsballett habe zuerst auf ihre Bewerbung geantwortet. Auf einen Vertrag als Halbsolistin folgte dann das Engagement als Solotänzerin. „Ich bin über jede Etappe in meiner Karriere froh, weil der Körper stärker wird und man auch soviel Respekt für die Gruppentänzer bekommt. In der Gruppe zu tanzen, ist ein sehr schwieriger Job und manchmal auch undankbar.“

Die Mutter zweier achtjähriger Zwillingsmädchen unterstützt das künstlerische Interesse ihres Nachwuchses. „Die beiden tanzen als Hobby und ich zwinge sie zu nichts, denn das Tanzen ist ein schwerer Job. Aber ich unterstütze sie, wo ich kann. Denn sie lieben das Theater und sie lieben es, mich auf der Bühne zu sehen. Sie sind sehr stolz, dass die Mama eine Ballerina ist.“

Aryana Devine: Von der Harfe in den Windkanal

Auch Aryna Devines Eltern unterstützen die junge Harfenistin auf ihrem musikalischen Weg. „Ich spiele Harfe seit meinem sechsten Lebensjahr und da meine Eltern Pianisten sind, wollte ich auch unbedingt ein Instrument spielen. Auf einem Konzert habe ich mich dann in die Harfe verliebt. Ich finde den Klang besonders schön. Es ist ein Instrument, auf dem man Techniken spielen kann, die es bei keinem anderen Instrument gibt“ erzählt die Elfjährige. „Ich möchte gerne einmal zu den Wiener Philharmonikern, weil sie etwas ganz Besonderes sind. Ihre Harfenistin Anneleen Lenaerts ist mein Vorbild“, verrät Aryana. Eine glänzende Leistung lieferte die junge Musikerin bei der heurigen „Goldenen Note“, die sie in der Kategorie Zupf- und Tasteninstrumente mit ihrer Interpretation von Marcel Grandjanys „Aria in Classic Style“ gewann. Ihren Siegerauftritt absolvierte sie mit Juror Andreas Ottensamer und Felix Mendelssohn Bartholdys Werk „Venezianisches Gondellied“, als Preis erhielt sie eine Einladung zu einem Konzertauftritt beim Bürgenstock Festival in der Schweiz.

In ihrer Freizeit hört die leidenschaftliche Langschläferin aber auch gerne Popmusik und geht in Jazztanz, einen Ballettkurs hat sie ebenfalls ein Jahr lang besucht. Bevor sie gemeinsam mit Ketevan Papava für einen neoklassischen Tanz zu einer Komposition Claude Debussys probt, geht es mit Leona König jedoch noch an einen für eine junge Musikerin ungewöhnlichen Ort. Denn den Adrenalinkick sucht Aryana nicht nur auf der Bühne, sondern auch beim Skydiving. Im Wiener Prater stürzen sich die Moderatorin und ihr Schützling in den Windkanal. „Es war so krass!“, zeigt sich das Mädchen begeistert.

Leidenschaft, Liebe – und Spitzenschuhe

Danach präsentieren Star und Talent im prachtvollen Ballsaal eines Wiener Ringstraßenhotels, was sie gemeinsam einstudiert haben: einen anmutigen Tanz zu Claude Debussys „Rêverie“, den Aryana mit ihrem einfühlsamen Harfenspiel begleitet. Einen wichtigen, immer gültigen Tipp hat Ketevan Papava für die junge Musikerin abschließend parat: „Viel arbeiten und mit Leidenschaft und Liebe spielen, du kannst die Publikumsherzen berühren, wenn Du viel Liebe dazu gibst.“ Zur Erinnerung schenkt sie ihr ein Paar Spitzenschuhe, die sie mit einem Autogramm versieht.