Neue Folgen:

Stars & Talente by Leona König

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Fortsetzung von Staffel vier: Auftakt zu fünf weiteren Folgen mit Christian Kolonovits, Gert Steinbäcker und Tänzerin Nicola Anna Gstöttner

Während noch bis 17. März die Bewerbungen für den Klassikförderpreis „Goldene Note 2024“ (Details unter https://im-foundation.com/auditions-der-goldenen-note-2024/) laufen, dessen Finale am 31. Mai in ORF2 zu sehen sein wird, geht bereits am 3. März die vierte Staffel der ORF-Nachwuchsreihe „Stars & Talente“ mit weiteren fünf Ausgaben in die zweite Halbzeit.

Leona König, Initiatorin und Moderatorin beider Formate, begleitet jeweils sonntags um 17.55 Uhr in ORF2 aufstrebende Talente – allesamt Finalistinnen und Finalisten der „Goldenen Note 2023“ – ein Stück ihres Weges und bringt sie mit arrivierten Stars zusammen.

Dacapos der Folgen gibt es nach der Ausstrahlung immer donnerstags um 11.10 Uhr in ORF2.

Zum Auftakt kommt es zu einer ungewöhnlichen künstlerischen Begegnung: Komponist, Dirigent und Musikproduzent Christian Kolonovits, unterstützt von STS-Ikone Gert Steinbäcker, trifft auf die 14-jährige Tänzerin Nicola Anna Gstöttner. Die weiteren prominenten Protagonistinnen und Protagonisten der Staffel sind das Janoska-Ensemble (mit Geigerin Ana Maria Advahov am 10. März), Sopranistin Ildikó Raimondi (mit Trompeter Johannes Doppler am 17. März) und Violinistin Lisa Batiashvili (mit Tänzerin Noemi De Carvalho am 24. März). Als fünfte und letzte Folge der vierten „Stars & Talente“-Staffel zeigt ORF2 am 20. Mai die Highlights des Semifinales zur „Goldenen Note“ 2024.

Musikalischer Regenbogen: Von Eurovision Song Contest und Austropop bis Oper

Im Zentrum der „Stars & Talente“-Ausgabe am 3. März stehen der renommierte Komponist, Dirigent und vielseitige Musikproduzent Christian Kolonovits und die 14-jährige Ausdruckstänzerin Nicola Anna Gstöttner aus Piding in Bayern. Bescheiden bezeichnet sich der Burgenländer, der Karrieren zahlreicher Musiker:innen wie u. a. Waterloo & Robinson, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Ludwig Hirsch, Maria Bill, Stefanie Werger, die EAV, Opus, STS als Arrangeur, Produzent und zum Teil auch Pianist begleitet hat, als „guten Mitarbeiter im Austropop“. Doch ist Kolonovits’ „musikalischer Regenbogen“ (Zitat Leona König) sehr bunt und breit gespannt: Dreimal war er beim Eurovision Song Contest dabei – das erste Mal 1972 in Edinburgh als Pianist der „Milestones“, die weiteren beiden Male als Dirigent und Arrangeur –, schrieb Filmmusik, war u. a. für die Linzer Klangwolke tätig, arbeitete mit der Rockband „The Scorpions“ zusammen, mit Orchestern wie den Wiener Symphonikern und den Berliner Philharmonikern ebenso wie mit Größen der Klassik, etwa den „Drei Tenören“ Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras – für letzteren komponierte er sogar die 2014 uraufgeführte Oper „El Juez“.

„Ich habe nie unterschieden zwischen Klassik und Popmusik, sondern nur zwischen Musik, die mir gefällt“, erzählt Christian Kolonovits im Gespräch mit Leona König. „Musik ist eine Sprache, die Liebe vermittelt.“ Sein Herz schlägt aber auch für die Nachwuchsarbeit: So engagierte sich Kolonovits u. a. sieben Jahre lang für ein Kindermusikprojekt in Moldawien.

Stars & Talente by Leona König: Nicola Gstöttner, Christian Kolonovits, Leona König
ORF/Roman Zach-Kiesling
Nicola Gstöttner, Christian Kolonovits, Leona König

Für „Stars & Talente“ hat Kolonovits Gert Steinbäcker – Austropop-Urgestein und Frontman von STS, mit dem ihn eine rund 30-jährige Zusammenarbeit und Freundschaft verbindet – eingeladen, die Tanz-Performance von Nicola Anna Gstöttner gesanglich mit dem legendären Hit „Großvater“ zu unterstützen.

Mit dem Tanzen Geschichte erzählen und Gefühle ausdrücken

Bevor es zum Show-Act am Ende der Sendung kommt, trifft Leona König die junge Künstlerin zum Tanz auf dem Eis im Wiener Eislauf-Verein. Im launigen Gespräch erzählt Nicola über ihre bisherige Tanzkarriere, die für sie schon im Alter von drei Jahren begonnen hat: zunächst mit Ballett, dann mit modernem Tanz, dem seither ihre Leidenschaft gehört. Seit sie zehn ist, besucht sie eine Contemporary-Klasse der Austria Tanzakademie in St. Johann in Tirol. Mit ihrer Kunst möchte sie Geschichten erzählen und ihre Gefühle ausdrücken. „Am Tanzen gefällt mir, dass es eine besondere Sprache ist, die keine Worte benötigt. Das ist für mich dieses Wunder am Tanzen, dass du Menschen Geschichten erzählen kannst, die vielleicht eine vollkommen andere Sprache sprechen und trotzdem verstehen sie dich“, erzählt die 14-Jährige, die als begeisterte Skifahrerin auch im ÖSV-Jugendkader aktiv ist. Mit einer Extra-Ausbildung als Tanzpädagogin unterrichtet sie schon ab und zu kleine Kinder, was ihr ebenfalls viel Spaß macht.

Für ihre Zukunft hat Nicola viele Pläne: Zunächst kommt heuer der Abschluss an der Tanzakademie, später dann der Schulabschluss, danach kann sie sich auch das Tanzen in einer Kompanie vorstellen, ebenso wie ein Journalismus- und Kommunikationswissenschaften-Studium. Mit großer Freude, aber auch Respekt geht sie an die Choreografie für ihren „Stars & Talente“-Auftritt heran. „Es ist für mich eine Herausforderung, weil das Lied für Österreich ein große Bedeutung hat. Aber ich habe das Gefühl, wir haben da was Gutes choreografiert und deshalb freue ich mich jetzt auch schon sehr, das präsentieren zu können.“