Live von den Bregenzer Festspielen:

Der Freischütz

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„Ins Schwarze getroffen“, schrieb Carl Maria von Weber freudig seinem Librettisten Friedrich Kind nach der Uraufführung ihrer gemeinsamen Oper.

Mit seiner emotionsgeladenen und packenden Musik sollte „Der Freischütz“ schon bald zum Inbegriff der deutschen romantischen Oper werden. Mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung wird „Der Freischütz“ heuer erstmals in der Festspielgeschichte auf der Seebühne am Bodensee zu erleben sein.

Der Freischütz Fotoprobe
APA/Dietmar Sitplovsek

Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ führt tief hinein in romantische Welten, mit Jägerchor und Jungfernkranz, Wald und Wolfsschlucht sowie finsteren Mächten. Die Oper spielt in einem unwirtlichen Dorf in Deutschland kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg: Der junge Amtsschreiber Max liebt Agathe, die Tochter des Erbförsters Kuno.

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APA/Dietmar Sitplovsek
Elissa Huber (Agathe) und Thomas Blondelle (Max)

Damit Max sie heiraten kann, muss sich der ungeübte Schütze einem archaischen Brauch unterwerfen und einen Probeschuss absolvieren – für ihn eine unerfüllbare Herausforderung. In dieser ausweglosen Situation geht Max einen Pakt mit dem Teufel ein.

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APA/Dietmar Sitplovsek
Moritz von Treuenfels (Samiel), Oliver Zwarg (Kaspar) und Thomas Blondelle (Max)

Inszeniert wird der romantische Opernklassiker von Philipp Stölzl, der heuer in Doppelfunktion als Regisseur und Bühnenbildner die Seebühne in eine gespenstische Winterlandschaft verwandelt.

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APA/Dietmar Sitplovsek

Auch am Text hat er intensiv  gearbeitet und die gesprochenen Dialoge modernisiert und an heutige Verhältnisse angepasst. Die musikalische Leitung übernimmt der Italiener Enrique Mazzola, Conductor in Residence. Nach dem phänomenalen Erfolg von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ arbeiten die beiden nun erneut in Bregenz zusammen.

Teresa Vogl
ORF/Thomas Ramstorfer
Teresa Vogl

Für die Bildregie der Live-Übertragung zeichnet Henning Kasten verantwortlich. Durch den Abend führt ORF-Moderatorin Teresa Vogl.

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