
Kulturkrieg - Kunst als Waffe
Russland führt seit dem 24. Februar 2022 einen Angriffskrieg, um die unabhängige und demokratische Ukraine zu vernichten – physisch und ideell. Der Dokumentarfilm „Kulturkrieg - Kunst als Waffe“ handelt von einem der mächtigsten Instrumente in der Geschichte des Krieges: der Kunst. Autor Philipp Kohlhöfer begleitet ukrainische Künstler und Künstlerinnen vom Konzertsaal an die Front, vom Bunker ins Atelier und zeichnet ein eindrucksvolles Bild ihrer Kämpfe für ihre Kultur und das Überleben ihres Landes.

Die Russischen Angriffe gelten nicht nur dem militärischen Gegner, sondern auch Museen, Denkmälern, Kirchen und Theatern. Sie richten sich nicht nur gegen ukrainisches Gebiet, sondern auch gegen die ukrainische Identität. Russland führt einen Krieg, der darauf abzielt, die Ukraine als selbständige Nation zu vernichten.

Doch auch nach Jahren des Kriegs wird deutlich, dass er die ukrainische Kunst und Kultur stärker, vielfältiger und unverwechselbarer und die Kulturszene vitaler – und nationaler – gemacht hat denn je zuvor. Im russischen Krieg gegen die Ukraine ist die Kunst eine weitere Frontlinie. Ein anderes Schlachtfeld. Sie ist Hoffnung und Zuversicht, ein Bunker und eine Panzerung. Vor allem aber ist Kunst eine Waffe.

Kohlhöfer begleitet die Protagonist*innen vom Konzertsaal an die Front, vom Bunker ins Atelier und zeichnet ein eindrucksvolles Bild ihrer Kämpfe für die Ukraine. Für ihre Kultur und ihr Überleben als Staat. Dabei beleuchtet der Film die Bedeutung der ukrainischen Kultur in einem breiteren historischen Kontext. Er erklärt das kulturelle Erbe und den Kampf für ein nationales Bewusstsein.


Neben ukrainischen Stars wie Andrij Khlyvnyuk, Taras Topolia und Andrii Yermolenko spricht die First Lady der Ukraine, Olena Selenska, exklusiv über kulturelle Initiativen, die darauf abzielen, die Rolle der ukrainischen Kultur auf der internationalen Bühne zu stärken.

Regisseur Philipp Kohlhöfer zeigt im Film, wie sie an zwei Fronten kämpfen: Im Schützengraben und in der Kunst. Durch ihre Stimmen und ihr Schaffen wird deutlich, wie der Krieg die Kunst beeinflusst - und wie die Kunst den Krieg beeinflusst - und letztlich eine entscheidende Rolle beim Widerstand der Ukraine spielt.