Blattln mit Rübenkraut

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Blattln mit Rübenkraut

In der Wildschönau hat die Stoppelrübe eine besondere Bedeutung. Aus ihr wird der Krautinger-Schnaps gewonnen. Für dieses Rezept verwenden wir die Rübe als Krautbeilage.

Zutaten:

  • 650 g mehlige Kartoffeln
  • Salz
  • 2 Eier
  • 180 g griffiges Mehl
  • 45 g Butter
  • Fett zum Backen
  • ein, zwei Stoppelrüben
  • Salz
Blattln mit Rübenkraut

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Zubereitung

Die Kartoffeln werden mit der Schale gekocht und noch heißt geschält und passiert. Aus der zerlassenen Butte, dem Mehl, Salz, den Eiern und Kartoffeln bereitet man nun einen glatten Kartoffelteig und teilt ihn auf einem bemehlten Nudelbrett in vier Stücke, welche man circa drei bis vier Millimeter dick ausrollt.

Sendungshinweis: „Guten Morgen Österreich“, 15.10.2019, 6.30 - 9.30 Uhr, ORF 2

Die Teigblätter werden nun in handgroße Rechtecke geteilt und diese wieder im heißen Fett schwimmend gebacken. Zu den Erdäpfelblattlen passt das eingelegte Rübenkraut.

Rübenkraut:

Die Rüben von Grünzeug und Wurzeln befreien, waschen und schälen. Mit einer Reibe fein reiben und salzen. Dann mit den Händen kräftig auspressen, so dass sich das Wasser aus den Rüben löst. Die geriebenen Rüben und den Saft in ein Glas füllen, die Rüben sollen von der Flüssigkeit bedeckt sein. Die geriebenen Rüben zunächst circa 14 Tage bei gleichbleibender Temperatur stehen lassen, bis sie vergoren sind. Anschließend halten die Rüben im Kühlschrank über den Winter.