Braten

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Sikawild-Braten aus dem Gut Persenbeug

Vor mehr als 100 Jahren hat der österreichische Kaiser japanische Hirsche geschenkt bekommen. In Persenbeug-Gottsdorf werden heutzutage besondere Gustostückerl der Nachfahren des kaiserlichen Geschenks aufgetischt.

Sikawild-Braten mit Süßkartoffelpüree

Das Sikawild stammt aus Ostasien. Die Population im Gut Persenbeug kommt von einer Besiedlung von 10 Stück, die im Jahr 1910 vom japanischen Tenno an Kaiser Franz Joseph geschenkt wurden.

Sendungshinweis: „Guten Morgen Österreich“, 19.09.2019, 6.30 - 9.30 Uhr, ORF 2

Die Sika-Hirsche sind dunkelgrau bis schwarz. Das durchschnittliche Wildbretgewicht liegt bei 30 bis 40 kg. Das Fleisch des Sikawildes ist eine Spur heller als vom Rotwild und ist sehr fein und zart im Geschmack.

Zubereitung:

Ein Schlegel vom Sika-Hirsch wird scharf angebraten, aus der Pfanne genommen und in einem Topf mit Wildfonds aufgegossen. Den Pfannenrest mit Rotwein ablöschen und über das Fleisch gleißen. Grob geschnittenes Gemüse dazu (Sellerie, Karotten, Petersilie) sowie mit Pfeffer, Knoblauch, Wacholder, Thymian, Salz, Lorbeer, Aronibeeren und einem Schuss Gin würden. Den Braten 3 Stunden lang bei 150 Grad im Backrohr dünsten.

Als Beilage eignet sich Süßkartoffelpüree. Für eine bessere Konsistenz sollte man 2/3 Süßkartoffeln und 1/3 speckige Erdäpfel (etwa der Sorte Ditta) verwenden. Mit Salz, Muskatnuss und Butter abschmecken.

Der Sika-Hirschbraten wird in Scheiben geschnitten und mit dem Süßkartoffelpüree, Speckfisolen und einem halben Weingartenpfirsich angerichtet.

Rezept von Gerhard Böhm, Gasthof Böhm in Persenbeug-Gottsdorf