Alles rund um die Radsaison

Fährräder dienen längst nicht mehr ausschließlich im Sommer als ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Für viele ist es eine günstige und gesunde Variante des gesamte Jahr über unabhängig in der Stadt unterwegs zu sein. Wie halten wir also unsere Fahrräder am besten in Schuss?

Den Weg zur Arbeit an Busintervalle anpassen oder ständig auf der Suche nach einem nahegelegenen Parkplatz - darauf haben viele Fahrradfahrer keine Lust. Dazu kommt der Kostenaspekt und die gesunde Bewegung, die mit den Strecken, die zurückgelegt werden gleich absolviert ist. Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel hat viele Vorteile, für einige sogar so viele, dass sie sich mittlerweile das gesamte Jahr über mit dem Rad fortbewegen. Da ist eine gute Pflege und Instandhaltung besonders wichtig, um sich immer auf sein Fahrrad verlassen zu können.

Fahrradständer

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Welche Reparaturen müssen nach dem Winter unbedingt durchgeführt werden und was sollte man als Fahrradfahrer immer dabei haben?
Tipps für die richtige Pflege und Wartung von Fahrrädern erhalten wir heute vom „Guten Morgen Österreich“-Experten Gerald Franz.

Der „Guten Morgen Österreich“-Experte:

Punkte des Fahrrad-Checks, die man selbst durchführen könne:
Das Fahrrad solle StVO (Straßenverkehrsordnung)-konform sein. Nach dem Winter könne man das Fahrrad mit einem feuchten Lappen abwischen, um es vom Salz des Winters zu befreien. Weiters solle man den Reifendruck, die Funktion der Lichter, der Klingel und der Bremsen überprüfen.

Wie kann man sein Fahrrad bestmöglich sichern?
Man solle darauf achten, das Fahrrad an einer sicheren Radabstellanlage zu befestigen, die fest im Boden verankert sein müsse und es ermögliche das Fahrrad am Rahmen abzusperren. Spiralkabelschlösser können leicht mit einem Seitenschneider durchtrennt werden, ein sogenanntes Faltschloss könne gut verstaut werden und verfüge über ein mittleres Sicherheitslevel. Ein Kettenschloss sei zwar schwerer, habe aber ein sehr hohes Sicherheitslevel und könne nur schwer geknackt werden. Es stelle eine gute Investition für teurere Räder dar. Bei Klapprädern sei das Diebstahlrisiko sehr gering, da das Fahrrad überallhin mitgenommen werden könne. Auch für Pendler sei das Klapprad eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Fahrrädern.
E-Bikes seien immer beliebter und würden bereits 10% der verkauften Fahrräder ausmachen. Die beim E-Bike vorhandene Tretunterstützung solle jedoch berücksichtigt werden, da die schnelle Beschleunigung anfangs ungewohnt sein könne.

Es gelte eine grundsätzliche Helmpflicht für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren, was ebenfalls für Fahrradanhänger und Fahrradkorb zutreffe.