
Der Sagenjäger - Max Müller auf Spurensuche
Der Fluch der Pasterze
Hoch oben – zwischen Himmel und Erde, Kärnten und Tirol – thront der Großglockner. Wie ein König der Alpen wacht er über die Pasterze, den größten noch bestehenden Gletschers Österreichs. Die Pasterze ist Naturwunder und Mahnmal zugleich und namensgebend für die neue Folge der ORF-Dokureihe „Der Sagenjäger – Max Müller auf Spurensuche“.

Max Müller begibt sich dieses Mal auf die Spuren einer der düstersten und eindrucksvollsten Sagen des Alpenraums. Er besucht die Region rund um den Großglockner – die Hochalpenstraße, den Nationalpark Hohe Tauern und die Gemeinde Heiligenblut – und lernt dort die Menschen und ihre Geschichten kennen.

Die Sage „Der Fluch der Pasterze“ erzählt von reichen Bauern, unermesslichem Wohlstand und Gold in den Bergen – aber auch von Gier, Geiz und Hochmut, der letztlich bestraft wird. Wo einst saftig grüne Almen und fruchtbares Land waren, liegen heute Schnee und Eis. Ist der Gletscher eine Strafe Gottes? Und wie viel historische Wahrheit steckt in der Geschichte, die sich die Menschen seit Jahrhunderten erzählen?

Zwischen Heiligenblut, der Großglockner-Hochalpenstraße und der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe trifft Max Müller auf einheimische Sagenkenner wie Religionslehrerin Maria Pichler, Bergführer Peter Suntinger, Nationalpark-Ranger Markus Lackner, Geologe Georg Kandutsch und Wirt Franz-Josef Sauper. Sie alle erklären ihm, warum die Sage entstanden ist, welche Rolle die Kirche und der Glauben spielen und warum die moderne Forschung Beweise liefert, dass im „Fluch der Pasterze“ ein wahrer Kern steckt.

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