
Bewusst Gesund - Das Magazin
Küchengeheimnis – so reduzieren Sie Mikroplastik
Mikroplastik ist ein latentes Gesundheitsproblem, auch wenn noch niemand genau weiß, welchen Schaden die winzigen Teilchen im Körper anrichten können, die sich mittlerweile in vielen Bereichen des Gewebes nachweisen lassen. Forschende der Medizinischen Universität Wien haben herausgefunden, dass die winzigen Plastikpartikel bereits kurz nach der Aufnahme über die Nahrung auch ins Gehirn wandern können. Eine gewisse Menge an Mikroplastik nehmen wir mittlerweile alle auf, denn die Teilchen finden sich in vielen Lebensmitteln. Zumindest in der eigenen Küche aber, kann man die Menge deutlich reduzieren. Ernährungswissenschafterin und Köchin Andrea Ficala zeigt in „Bewusst gesund“ wie das geht, und wie man die wichtigsten Quellen für Mikroplastik „trockenlegen“ kann.
Gestaltung: Christian Kugler

Gesundheitsgefahren durch Mikroplastik
Mit einer weltweiten Produktion von rund 370 Millionen Tonnen pro Jahr ist Plastik allgegenwärtig und gelangt zunehmend auch in den menschlichen Organismus. Untersuchungen zeigen, dass winzige Plastikpartikel die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Neben der bekannten Belastung in Lebensmitteln gilt vor allem der alltägliche Reifenabrieb im Straßenverkehr als größte Quelle von Mikroplastik. In der Wissenschaft wird die Wirkung dieser Partikel im Körper bereits mit den Mechanismen von Feinstaub oder Asbest verglichen. Während die Forschung an fundierten Kausalzusammenhängen zu chronischen Erkrankungen arbeitet, gewinnen sowohl politische Reduktionsziele als auch praktische Maßnahmen zur Vermeidung im Alltag an Relevanz, erklärt Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien im Studiogespräch.
Kugelstoßen – mit Schwung durchs Leben
Kugelstoßen ist nicht unbedingt eine typische Sportart, die Frauen im Pensionsalter ausüben. Doch das widerlegt die 84-jährige Steirerin Gerda Peroutka. Sie ist seit jeher vielseitig sportlich aktiv. Schon als Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Kugelstoßen – und ist dieser Sportart bis heute treu geblieben. Mit viel Engagement gibt sie ihre Erfahrung und ihre Begeisterung für Bewegung auch gerne an andere weiter. Und sie verfolgt nach wie vor ihr großes Ziel: Den Titel bei den Senioren-Weltmeisterschaften im Kugelstoßen zu holen.
Gestaltung: Steffi Zupan


Bewusst Gesund-Tipp: Nichtalkoholische Fettleber
Eine sogenannte „Fettleber“ kann viele Ursachen haben. Alkohol spielt dabei häufig eine Rolle. Bei der nichtalkoholischen Fettleber kommt es dagegen auch ohne Alkohol zu einer Verfettung der Leber. Betroffene fühlen sich oft müde, abgeschlagen oder aufgebläht. Viele haben auch keine Symptome. Wird die Erkrankung jedoch nicht rechtzeitig behandelt, kann das schwerwiegende Folgen haben, und etwa zu einer Leberfibrose oder einer Leberzirrhose führen. Woran man erkennt, ob man gefährdet ist, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Fakt oder Käse? – schließt er wirklich den Magen?
Nach einem ausgiebigen, mehrgängigen Menü bildet häufig ein Käse-Gang den Abschluss. Angeblich soll dieser den Magen schließen. Viele greifen deshalb nicht nur aus Genuss, sondern auch aus vermeintlich gesundheitlichen Gründen zu. Aber ist an diesem Spruch wirklich etwas dran? Ob es Sinn macht, wenn man schon satt ist, den Magen noch mit einem Stück Käse zu „schließen“, und ob dieser tatsächlich eine verdauungsfördernde Wirkung hat, möchte Christine Reiler genauer wissen, und geht der Sache auf den Grund.
Gestaltung: Tommy Schmidle


Moderation: Dr. Christine Reiler
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bewusstgesund@orf.at
Die Sendung BEWUSST GESUND ist in Gebärdensprache auf ORF 2 Europe zu sehen und über Digitalsatellit oder in Kabelnetzen, in denen ORF 2 Europe eingespeist ist.