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Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter bei ihrer Ankunft am Wiener Südbahnhof (Archivbild)

betrifft: uns - Reportagen ohne Filter

Was wurde aus der „Generation Gastarbeit“?

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Anfang der 1960er-Jahre boomt die Wirtschaft in Österreich, aber es fehlen Arbeitskräfte, also holt man sie aus der Türkei und dem damaligen Jugoslawien: Es kommen rund 265.000 Menschen. Sie werden „Gastarbeiter“ genannt und sollen nur vorübergehend bleiben.

Die Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter leben in engen und überteuerten Wohnungen, meist ohne Wasseranschluss und ohne WC.

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Archivbild Gastarbeiterwohnung

Die Folgen dieser Zeit sind für viele bis heute spürbar: Viele tragen gesundheitliche Schäden durch die harte Arbeit davon, viele kämpfen nach wie vor mit Sprachbarrieren.

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Blaško Papić erlitt als "Gastarbeiter" einen schweren Arbeitsunfall und verletzte sich dabei an der Hand.
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Kibar İlter kam 1973 als "Gastarbeiterin" nach Österreich. Sie berichtet über die schwierigen Arbeitsbedingungen.

Ein Großteil der Menschen ist aber trotz der schweren Bedingungen in Österreich geblieben und hat hier Familien gegründet.

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Savo Zežević lebte als „Gastarbeiter“ lange Zeit getrennt von seiner Familie. Heute ist ihm das regelmäßige Zusammenkommen besonders wichtig.

Eine ganze Generation von Zugewanderten hat Österreich mitaufgebaut. Aber haben sie je dafür Anerkennung bekommen? Cagla Bulut geht in der neuen Folge von „betrifft: uns“ der Frage nach, was aus der Generation der Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter wurde.