Dr. Christine Reiler im Tiroler Ötztal an einem Wegweiser mit dem Schriftzug "Umhausen", oberhalb jenes Ortes, der weltweit eine der höchsten Radonkonzentrationen in der Luft aufweist.
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Dr. Christine Reiler im Tiroler Ötztal oberhalb jenes Ortes, der weltweit eine der höchsten Radonkonzentrationen in der Luft aufweist.

G'sund in Österreich

Aufatmen - Wie Lunge und Luft gesund bleiben

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Österreich begeistert mit einer Naturvielfalt, die nicht nur Erholung bietet, sondern auch zur Gesundheit beiträgt. Ein entscheidender Faktor dieser heilsamen Wirkung bleibt jedoch oft unbeachtet, obwohl er uns überall umgibt: die Luft, die wir atmen. Ob am Wasserfall, im Bergwald, auf der Alm oder in den Tälern und Städten – sie prägt unser Wohlbefinden stärker als vielen bewusst ist. Rund 50 Regionen in Österreich tragen sogar offiziell den Titel „Luftkurort“ und verfügen über ein ganz besonderes Klima. Aufenthalte im Freien in diesen Gebieten fördern nachweislich die körperliche und seelische Gesundheit.

Die aktuelle Dokumentation „G’sund in Österreich: Aufatmen – Wie Lunge und Luft gesund bleiben“ mit Ärztin und Moderatorin Dr. Christine Reiler beleuchtet die medizinisch relevanten Aspekte der österreichischen Luftqualität und präsentiert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, von denen viele hierzulande gewonnen wurden. Christian Kuglers Film erzählt die Geschichten von Menschen, die durch schlechte Luft erkrankten – und von jenen, deren Gesundheit sich durch die richtige Luftqualität deutlich verbessert hat.

Wie wertvoll gute Luft sein kann, zeigt etwa das Beispiel des Oberösterreichers Helmut Steigersberger. Er wuchs mit der schweren Lungenerkrankung Cystische Fibrose auf und erhielt 2001 eine Spenderlunge. Heute zählt er zu den wenigen Menschen in Europa, die seit fast 25 Jahren mit einem transplantierten Organ leben. Der sportliche 50-Jährige verbringt so viel Zeit wie möglich in der Natur und wandert mit Begeisterung in den Bergen. Gemeinsam mit anderen Lungentransplantierten hat er sogar den Kilimandscharo bestiegen. Als nächstes Ziel wartet der höchste Berg Südamerikas.

Doch nicht nur Menschen mit Lungenerkrankungen profitieren von Bewegung in sauberer Luft. Stress, Bewegungsmangel und sitzende Tätigkeiten führen dazu, dass viele das richtige Atmen verlernen. Ein Spaziergang oder eine Laufrunde im Freien ist daher oft die beste Atemtherapie. Selbst Singen kann Beschwerden von Asthma- oder sogar Lungenkrebspatientinnen und -patienten lindern. Christine Reiler macht den Selbstversuch und singt mit Betroffenen.

Bild von
Luftaufnahme von Wolfsegg in Oberösterreich, einer von rund 50 Luftkurorten in Österreich.
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Wolfsegg in Oberösterreich ist einer von rund 50 Luftkurorten in Österreich. Bei uns kann man richtig aufatmen.
Helmut Steigersdorfer mit einer Spenderlunge steht im Freien vor herbstlich gefärbten Bäumen und trägt sportliche Kleidung mit einem Mikrofon.
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Helmut Steigersdorfer lebt seit fast 25 Jahren mit einer Spenderlunge
Helmut Steigersdorfer und Christine Reiler joggen gemeinsam auf einem schmalen Waldweg durch grünes und herbstliches Laub.
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Helmut Steigersdorfer läuft seit fast einem Vierteljahrhundert mit transplantierter Lunge.
Eine erhöhte Aussicht zeigt Umhausen im Ötztal, umgeben von Bergen und grünen Wiesen.
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Umhausen im Ötztal hat eine der höchsten Radonbelastungen weltweit.
Ulrike Eidenberger arbeitet konzentriert an einem Werktisch in einem Atelier und bemalt ein kleines Objekt mit einem Pinsel.
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Ulrike Eidenberger erkrankte wegen Radon an Lungenkrebs und verarbeitet ihre Erfahrungen jetzt in ihren Bildern.
Zwei großformatige Porträts einer Frau ohne Haare, gemalt von Ulrike Eidenberger, hängen nebeneinander an einer Wand in einem Innenraum.
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Ulrike Eidenberger erkrankte wegen Radon an Lungenkrebs und verarbeitet ihre Erfahrungen jetzt in ihren Bildern.
Dr. Christine Reiler im Gespräch mit Jakob Wolf, Bürgermeister von Umhausen vor dem Eingang eines öffentlichen Gebäudes mit Aushangtafeln an der Wand.
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Dr. Christine Reiler im Gespräch mit Jakob Wolf, Bürgermeister von Umhausen. Er kämpft gegen eine der höchsten Radonbelastungen weltweit.
Gleich wird Bienenluft eingeatmet: Christine Reiler bei der Entdeckerin der Bienenlufttherapie, die einen medizinischen Schlauch in der Hand hält, in einem Holzraum.
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Gleich wird Bienenluft eingeatmet. Christine Reiler bei der Entdeckerin der Bienenlufttherapie.
Eine Luftaufnahme zeigt die Bienenhütte auf einer grünen Wiese, umgeben von Bäumen und einem Bach in Peilstein, in der die Bienenlufttherapie entdeckt wurde.
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Die Bienenhütte in Peilstein, in der die Bienenlufttherapie entdeckt wurde.
Dr. Christine Reiler demonstriert am Laufband in einem sportwissenschaftlichen Testraum mit Messgeräten, wie sich das Luftvolumen vervielfachen lässt.
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Dr. Christine Reiler demonstriert am Laufband, wie sich das Luftvolumen vervielfachen lässt.
Schimmelspürhündin "Crazy" bei der Arbeit: Sie läuft in einem hellen Wohnraum auf glattem Boden und trägt dabei kleine Schuhe an allen Pfoten.
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Schimmelspürhündin "Crazy" bei der Arbeit
Dr. Hans Peter Hutter in einem bunten Hemd, präsentiert in einem Labor ein Messgerät auf einem Tisch, neben dem eine kleine Torte mit Kerzen steht.
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Dr. Hans Peter Hutter, Leiter der Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin
In einem Labor hält Dr. Christine Reiler ein Teller mit einer kleinen Schokotorte. Neben ihr steht Dr. Hans Peter Hutter mit einem technischen Gerät in der Hand.
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Dr. Christine Reiler mit Dr. Hans Peter Hutter
Till Philippi und Dr. Christine Reiler stehen in einem hellen Zimmer und halten Schallplatten in der Hand vor einem schwarzen Regal voller Bücher und Musik.
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Till Philippi und Dr. Christine Reiler
Zwei Personen stehen bei Sonnenschein auf einer Dachplattform des ORF-Zentrums neben einer technischen Messanlage mit Solarpanel und Stadtblick im Hintergrund.
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Lukas Dirr und Uwe Berger mit der Pollenfalle auf dem ORF-Dach.
Dr. Christine Reiler mit Uwe Berger bei der Pollenfalle auf dem Flachdach des ORF-Zentrums.
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Dr. Christine Reiler mit Uwe Berger bei der Pollenfalle auf dem ORF-Dach.

Wir verbringen den Großteil unseres Lebens in Innenräumen, wo die Luftqualität meist deutlich schlechter ist als im Freien. Innenraumluft besteht aus Luft, die von außen kommt, und einer Vielzahl zusätzlicher Schadstoffe, die das moderne Leben mit sich bringt – wie etwa Dämpfe von Druckern, Klebern, Lacken, Kerzen, Kaminen oder Gasherden. Ein nicht unbeträchtliches Ausmaß der Innenluft besteht auch aus verbrauchter Atemluft. Jeder einzelne Atemzug transportiert all diese Stoffe in unseren Körper und beeinflusst nicht nur die Lunge, sondern potenziell auch das Immunsystem, die Psyche und die geistige Leistungsfähigkeit.

Durch moderne, immer dichtere Bauweisen hat sich die Problematik in den vergangenen Jahrzehnten verschärft. Gleichzeitig gibt es heute wirksame Möglichkeiten, Innenräume zu gesunden Rückzugsorten zu machen. Während man im Freien Pollen und anderen Allergenen ausgeliefert ist, lässt sich der Innenraum zu einem „Safe Space“ gestalten, in dem sich das Immunsystem erholen kann. Auch Luft aus Bienenstöcken soll gesundheitsfördernd wirken. Christine Reiler hat diese Therapie getestet. Wie es ihr ergangen ist, erfahren die Zuseherinnen und Zuseher in der Sendung „G’sund in Österreich: Aufatmen – Wie Lunge und Luft gesund bleiben“.

Service für hörbeeinträchtigtes Publikum

Die Sendung wird umfassend barrierefrei ausgestrahlt. Für die gehörlosen und hörbehinderten Zuschauer:innen stehen im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung. Zudem wird die Sendung mit Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) angeboten und live übersetzt – zu sehen auf ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 W (in SD via Antenne) und auf ORF ON via Live-Stream. Die barrierefreien Sendungen stehen auf on.ORF.at auch als Video-on-Demand zur Verfügung.

Service-Infos

Helmut Steigersdorfer/Bergsteigen mit Spenderlunge:

Luftkurorte Österreich:

Radon:

Singen für die Lunge:

Übungen für Lunge und Atmung:

Pollen, Feinstaub, Luftreinigung:

Bienenluft: