
ansichtssache
Meine Heimat - Meine Pflicht?
Was, wenn Österreich tatsächlich angegriffen wird? Für Lukas ist die Antwort klar: Er würde ohne Zögern zur Waffe greifen. „Österreich ist es wert, verteidigt zu werden.“
Für Rocco hingegen ist das undenkbar. „Ich kämpfe nicht für Grenzen, auch nicht im Ernstfall.“
In „Meine Heimat – Meine Pflicht?“ prallen zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten aufeinander:

Lukas, 58, Milizoffizier, der seine Pflicht im Notfall mit der Waffe erfüllen würde.
Rocco, 23, europäisch denkender Student, der Verteidigung anders definiert – ohne Uniform, ohne Waffe, ohne Front.

Eine Woche lang konfrontieren sich die beiden mit den Ansichten des jeweils anderen, gehen auf Tuchfühlung in der Lebenswelt des jeweils anderen: Was bedeutet Heimat? Was bedeutet Verantwortung und Pflicht für das Land? Und darf ein Staat in Zeiten wachsender Unsicherheit verlangen, dass seine Bürger kämpfen? Was folgt, ist ein emotionales Experiment zwischen Pflichtgefühl und Pazifismus, Militärlogik und Zivilgesellschaft, Generationenclash und Grundsatzdebatte.

Wenn Lukas sagt: „Ich gelobe, die Republik mit der Waffe zu verteidigen“, antwortet Rocco: „Dann ist das nicht mein Staat.“

Zwischen ihnen liegen Generationen, Weltbilder – und im Ernstfall ein verhängnisvolles Dilemma.
Das zwischenmenschliche Experiment zeigt, wie tief die Bruchlinien in unserer Gesellschaft verlaufen, wenn aus Frieden plötzlich eine Frage der Verteidigungsbereitschaft wird. Roh. Direkt. Unbequem. Und brandaktuell.
Reportage AUT 2026, Regie: Pamela Milkowski, Produktion neulandfilm: L.Sturm/ L. Schwarzenberg, Produktion ORF: M. Grissemann, SV ORF: M. Euba