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Das Kunst- und Kulturbudget

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Sparen macht keinen Spaß. Darüber zu reden allerdings noch weniger. Am Mittwoch hat die österreichische Bundesregierung mit dem Doppelbudget 2027/28 ihr zweites Sparpaket auf den Weg gebracht.  Ein Budget „auf Kante ohne Puffer“ mit Einsparungenvon fünf Milliarden Euro über beide Jahre hinweg soll Österreich aus dem Defizit herausführen. Damit soll es einerseits gelingen, die Staatsfinanzen zu sanieren, andererseits die Wirtschaft zu entlasten und am Aufschwung zu arbeiten.

Euro Banknoten und Taschenrechner
AFP/DENIS CHARLET

Auch Kunst und Kultur müssen einen Beitrag zur Konsolidierung des Bundesbudgets leisten. Angeschlagen, aber (noch) lebensfähig – so lautet der Tenor aus der Kulturbranche zur Finanzierungslücke.  Gemäß dem Budget-Strategiebericht sinkt das Kulturbudget von 629,8 Millionen Euro 2027 um 3,3 Prozent auf 608,7 Millionen Euro, um dann für 2028 auf 617,9 Mio. Euro leicht anzusteigen. Vorausgesetzt geopolitische Unsicherheiten, Energiepreisrisiken, die schwache Weltkonjunktur und globale Konflikte lassen es zu. 21,1 Millionen sollen also in diesem Ressort eingespart werden.

Kultursujet
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Vom jährlichen Bundesvolumen ist der relative Anteil verschwindend gering, denn das Kunst- und Kulturbudget macht nur rund 0,5 % des Gesamthaushalts aus. Die dringenden Sanierungsmaßnahmen von Belvedere, KHM und NHM, die Mehrwertsteuersenkung bei Büchern und beim Kunstkauf liegen auf Eis, die vieldiskutierte Streaming-Abgabe lässt ebenso auf sich warten. Kulturminister Andreas Babler hat sich in seinem Sektor für Sicherheit und Stabilität eingesetzt, das Kulturland bestmöglich abgesichert, wie er in einem schriftlichen Statement wissen ließ.

Der kulturMONTAG hat sich in der Branche umgehört und Staatsoperndirektor Bogdan Roščić, Filminstituts-Chef Roland Teichmann, Generalsekretär & Geschäftsführer des Österreichischen Musikrats Günther Wildner und IG-Autorinnen und Autoren-Geschäftsführer Gerhard Ruiss um ihre Prognosen gebeten.

TV-Beitrag: Julia Fellerer & Stefanie Simpkins

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