Ottifanten-Alarm in der Albertina

Ottos Hommage an Dürer, Klimt & Schiele

Werbung Werbung schließen

Dürers berühmter Feldhase mit Rüssel? Schieles radikales Selbstbildnis mit fetten Elefantenfüßen? Oder gar Klimts engumschlungenes Liebespaar, eine Studie vom legendären „Kuss Bild“ mit Ringelschwanzerl? „Holladahit“ - in der Wiener Albertina herrscht Ottifanten-Alarm! Wer wohl dahintersteckt? Einer der größten Kunsträuber aller Zeiten. Seine Beute: die gesamte Kunstgeschichte der Menschheit.

Otto Waalkes mit Pinsel vor Selbstporträt malend
ORF

Otto Waalkes, der zappelige Tausendsassa und Komiker-König sackt sich alles ein, was gut, schön und teuer ist. Ob Monet, Gaudí, van Gogh, Spitzweg, Klimt oder Banksy - in diesen weltberühmten Arbeiten großer Künstler hat Otto Waalkes entweder sich selbst oder seine Ottifanten verewigt. Und sorgt mit seinen Interpretationen für Kichern und gute Laune. Wenn Otto Waalkes als Komiker nicht so erfolgreich geworden wäre, wäre die Kunst durchaus eine Option gewesen. Immerhin hat der berühmte Ostfriese mal Kunst studiert, weiß um die Finessen altmeisterlicher Techniken genaustens Bescheid.

Mit einer gehörigen wie charmanten Respektlosigkeit erobert Otto nun die ehrwürdigen Habsburgischen Hallen. Zum 250-Jahr-Jubiläum ihrer Gründung hat die Albertina den kultigen Ostfriesen eingeladen, ausgewählte Meisterwerke der grafischen Sammlung mit einer augenzwinkernden Intervention zu huldigen. Seine Kunstwerke sind für OTTO sowohl Hommage als auch Parodie: „Das ist für mich dasselbe: Die Parodie ist meine Form der Verehrung“, lautet das typische Otto-Credo.

Peter Schneeberger begrüßt Otto Waalkes live im Studio und spricht mit ihm über seine Liebe zur Kunst, über Alte Meister & ihre Technik und über seine ganz persönlichen Glanzlichter in der Albertina-Sammlung.

TV-Beitrag: Stefan Schlager

Links: