Alles unter einem Hut

Neue Bio & neues Album zum 80er von Udo Lindenberg

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„Ich bin Abenteurer, bis es mich wegreißt und ich auf der Bühne sterbe“, so beurteilte Panikrocker Udo Lindenberg einmal seine nicht enden wollende Leidenschaft für die Musik. Im Mai wird der konventionslose Musiker, der so charmant wie erfolgreich auf alle Regeln pfeift 80.

Udo Lindenberg
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Schon jetzt wird der Mann mit dem unvermeidlichen Hut mit Ausstellungen, einem neuen Album und einer Lexikon-Biografie geehrt. Verfasst hat sie einer seiner größten Fans, sein Freund Benjamin von Stuckrad-Barre unter dem Titel „Udo Fröhliche“.

Benjamin von Stuckrad-Barre
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Seit seiner Kindheit ist der Pop-Literat gefangen vom „Udo-Kosmos“, seit mittlerweile 25 Jahren sind die beiden befreundet. Lindenberg, der eine ausgeprägte Vorliebe für Spitznamen hat nennt seinen Kumpel „Stuckiman“, den Namen führt Stuckrad -Barre mittlerweile sogar als Künstlernamen in seinem Pass an. Schon vor 10 Jahren hat „Stuckiman“ seinem Idol eine Biografie geschenkt, der er jetzt einen Neuanstrich verpasst hat. Es ist eine Art Lindenberg-Lexikon geworden – von A, wie Alkohol bis Z, wie Zigarre.

Cover Buch "Udo Fröhliche"
Kiepenheuer & Witsch

Stuckrad-Barre spart darin nicht mit Anekdoten: Dass Udo und Nena mal etwas miteinander hatten und die Beziehung teils mit kuriosen Ideen verheimlicht haben. Dass Udo Rollschuhfahren in einem vollen Pool gelernt hat. Dass neongrüne Socken wohl zum Udo-Outfit genauso gehören wie Sonnenbrille und Hut. Dass Lindenberg nachts mit 310 Sachen über die Autobahn rast/gerast ist. Dass er im Fach Musik in seinem Schulzeugnis nur befriedigend geschafft hat. Dass der Musiker „seinen Leuten” rund 200 SMS am Tag schreibt – meist mit sehr vielen Emojis. Und dass Udo auf jeden Fall ein sehr abwechslungsreiches, selbstbestimmtes Udo-Leben lebt. Das macht ihm so schnell keiner nach.

Udoversum Ausstellungsansicht
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Der kulturMONTAG taucht gemeinsam mit Benjamin Stuckrad-Barre ein in das unvergleichliche „Udoversum“ ein.

TV-Beitrag. Dietmar Petschl

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