Kunst-Revolution
Zum 800. Todestag des Nationalheiligen Italiens eröffnet eine große Ausstellung in Perugia unter dem Titel: „Giotto und der Heilige Franziskus“. Im Zentrum steht das Zusammentreffen des charismatischen Kirchenmanns mit dem innovativen Malergenie Giotto.

Dieses hat eine tiefgreifende Veränderung der künstlerischen Sprache bewirkt: von der „griechischen Manier“ zu einer revolutionär neuen Darstellung: Malerei, die Emotionen und Gefühle vermittelt – abzulesen anhand der Malereien in der ab 1288 entstandenen oberen Basilika des Heiligen Franziskus in Assisi.

Revolutionär neu war nicht nur Giottos Malweise, sondern auch die Lebensweise von Franziskus, den man heute als Sozialrevolutionär, Tierflüsterer und Umweltaktivisten bezeichnen könnte. Als Sohn wohlhabender Eltern hat er sich der Armut verschrieben, für soziale Gerechtigkeit gekämpft und – ob er tatsächlich, wie es die Legende besagt mit Tieren sprechen konnte oder nicht – sich jedenfalls für Tierwohl eingesetzt.

Seine Lebensgeschichte hat legendäre Filmemacher, von Roberto Rosselini bis hin zu Franco Zeffirelli, inspiriert.
Der kulturMONTAG mit einer Spurensuche.
TV-Beitrag: Ines Mitterer