Krieg im Nahen Osten
Iranische Kulturschaffende, von denen viele ins Exil geflüchtet sind, leiden seit Jahrzehnten unter dem Regime und seinen Repressionen. Ob Jafar Panahi, Asghar Farhadi oder Mohammad Rasoulof - regelmäßig erhoben sie ihre Stimme für ein Land und sein Volk, das mit rigiden Einschränkungen, Unterdrückung und einem oft brutalen Regime zu kämpfen hatte.

Einer, der die Vorgänge im Iran hier in Österreich ganz genau beobachtet ist Arash T. Riahi. Der österreichische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent floh 1983 mit seiner Familie aus dem Iran, nachdem sein links-intellektueller Vater unter dem Schah fünf Jahre lang im Gefängnis saß. Arash T. Riahi hat seit Herbst 2021 gemeinsam mit Verena Altenberger die Präsidentschaft der Akademie des Österreichischen Films inne. In den letzten Jahren hat er sich als vielfach ausgezeichneter Filmemacher und Produzent einen Namen gemacht.
Clarissa Stadler spricht mit Arash T. Riahi über sein Herkunftsland und die Hoffnung auf positive Veränderung.
TV-Beitrag: Martina Rény