Lebens-Bilanz

Bestseller-Autor Julian Barnes & sein neues Buch „Abschied(e)“

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„Man sollte immer nur Bücher lesen, die sich gut auf dem Nachttisch machen, falls man plötzlich und unerwartet stirbt.“ Ein Ratschlag des großen britischen Romanciers Julian Barnes, wie er leibt und lebt: britischer Humor gepaart mit höchstpersönlicher, feiner Ironie und philosophischem Unterton.

Julian Barnes an seiner Schreibmaschine
ORF

Bücher von Barnes selbst wären sicherlich passend für jeden Nachttisch, in jeder Lebensphase: Romane wie „Flauberts Papagei“, „Eine Geschichte der Welt in zehneinhalb Kapiteln“ oder „Vom Ende einer Geschichte“ machten ihn zum Literaturgiganten, Bestsellerautor und Booker-Prize-Träger. Mit seinem neuen Roman, der just an seinem 80. Geburtstag international erscheint, feiert Julian Barnes zugleich auch Abschied. Denn es soll sein letztes Werk sein.

Cover Buch "Abschiede" von Julian Barnes
ORF

„Abschied(e)“ ist auch der Titel dieser Mischung aus Fiktion, Essay und Autobiografie. Barnes lässt darin einen gefeierten Schriftsteller nach einer möglicherweise todverheißenden Krebs-Diagnose auf sein Leben zurückblicken.

Julian Barnes im Interview
ORF

Katja Gasser hat Julian Barnes in seinem Haus in London zum Exklusiv-Interview getroffen - im Gespräch zieht der Autor eine literarische wie persönliche Bilanz. Denn er ist überzeugt, „dass Literatur die beste Form ist über das Leben nachzudenken im Sinne von: wie leben wir, wie lieben wir, wie leiden wir, wie sterben wir.“

TV-Beitrag: Katja Gasser

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