Zukunftsmusik

Kulturelle Teilhabe an Österreichs Schulen

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Wie kommen die Kinder zu mehr Kunst und Kultur? Dieses Thema will Kulturminister Andreas Babler in Angriff nehmen und kulturelle Teilhabe vermehrt im Regel-Schulsystem verankern. Und ist sich darin mit seinen Koalitionspartnern einig, denn das Anliegen hat auch Eingang in das gemeinsame Regierungsprogramm gefunden. Kultur stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft gemeinsame Identitäten, fördert Toleranz und Vielfalt und erweitert den Horizont.

Schulkinder machen mit Papierstreifen Geräusche
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Ein breiterer Zugang zu kultureller Bildung und eine bessere Talente Förderung soll in Kooperation mit dem Regelschulwesen und Kulturinstitutionen und der Kunstszene weiterentwickelt werden. Wie ist der Status Quo und welche Initiativen haben sich an Österreichs Schulen schon bewährt? Wie kann kulturelle Bildung elementarer Bestandteil der Allgemeinbildung werden?

Schulkinder tanzend
ORF

Elementares Musizieren, kurz ELEMU heißt ein Projekt, das es schon in ganz Österreich gibt. In Kooperation von Musikschulen und der Bildungsdirektion richtet sich dieses Angebot an Volksschulklassen und ist kostenfrei für die Kinder. Vor 12 Jahren wurde das Projekt in Wien begonnen. Mit ein Grund dafür war und ist die veränderte Ausbildung der Pädagog:innen, denn die künstlerischen Fächer wurden massiv reduziert.

Schulkinder musizierend
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Eine erfolgreiche Initiative, denn mittlerweile profitieren 27 Wiener Volksschulen von den ausgebildeten Musikschullehrer:innen, die somit in den Volksschulen qualitätsvollen Musikunterricht ermöglichen.

Der kulturMONTAG hat sich auf Lokalaugenschein auf den Bildungscampus Deutschordenstrasse in Wien Penzing begeben und bei Musikpädagog:innen, Lehrer:innen und Schüler:innen nachgefragt.

TV-Beitrag: Julia Fellerer

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