Schönen guten Abend

Florian Scheubas neues Programm

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Seit mehr als 40 Jahren hat er mit seinen Kabarettprogrammen Erfolg und hat dabei oft die Machenschaften der Mächtigen im Visier. Gesellschaftspolitische Themen verpackt Florian Scheuba mit feiner Klinge in Satire und hält sowohl auf der Bühne als auch in seinen bissig-giftigen Kolumnen den Wahnwitzigkeiten der Gegenwart mit Witz dagegen.

Florian Scheuba auf der Bühne
ORF

Jetzt präsentiert der 60-jährige Wiener sein drittes Soloprogramm unter dem Titel „Schönen guten Abend“ im Wiener Stadtsaal. Themen wie Demokratie, Trump, das Schwinden der Hoffnung auf eine bessere Zukunft und die Frage „Darf man heutzutage noch überall sagen, dass man heutzutage nirgendwo mehr was sagen darf?“ werden erörtert. Dabei drängen sich ihm viele Fragen auf, etwa ob Donald Trump ein „Küchenkredenz-Problem – Sprung in der Schüssel, Schraube locker, nicht alle Tassen im Schrank“ hat oder „geht es uns wirklich besser, wenn es anderen schlechter geht. Wird also ein Arschloch wählbar, wenn es unser Arschloch ist“? Und er beweist, dass in unseren absurden Zeiten Lachen die beste Form der Notwehr ist.

Florian Scheuba beim Interview
ORF

Dass ihm selbst dabei das Lachen im Halse stecken bleiben kann, und Satire (doch) nicht frei und sakrosankt ist, lässt sich durch die jüngste Geschichte belegen. Denn Florian Scheuba ist wegen übler Nachrede in einer Kolumne verklagt und verurteilt worden. Scheuba ist dabei kein Einzelfall. Auch seine Kollegin Malarina muss sich im November, ebenfalls wegen übler Nachrede vor Gericht verantworten. Das Satire-Format „Die Tagespresse“ wurde von der FPÖ geklagt und hat verloren.

Florian Scheuba beim Interview
ORF

Der kulturMONTAG war bei einer Vorpremiere des neuen Programms und hat Florian Scheuba zum Interview gebeten.

TV-Beitrag: Stefan Schlager

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