Ungeschminkt

Aglaia Szyszkowitz legt ihre Autobiographie vor

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Sie zählt zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen im deutschen Fernsehen. Ihr Name steht für Erfolg. Aglaia Szyszkowitz kennt man aus der Kinokomödie „2 Männer, 2 Frauen – 4 Probleme“, die ihr 1998 den Durchbruch verschafft hat, aus den „Sams“-Kinofilmen, oder aus TV-Reihen wie „Tatort“ oder der Serie „Zimmer mit Stall“, in der sie als chaotische Hüttenwirtin mit ihrem grantigen Nachbarn Friedrich von Thun jede Menge Zoff am Hals hat. Serienheldinnen werden ihr auf den Leib geschrieben. 

Aglaia Szyszkowitz und Friedrich von Thun in "Zimmer mit Stall"
ORF/ARD/Susanne Bernhard

Nicht nur auf der Leinwand oder im Patschenkino hat sie Erfolg, auch am Theater punktet Aglaia Szyszkowitz beim Publikum. Als Schauspielerin lebt sie ihr Credo, die Menschen in ihre Seele schauen zu lassen. Eine makellose Karriere, ein Bilderbuchleben, in dem alles in bester Ordnung scheint. Doch das ist es ganz und gar nicht, wie sie jetzt in ihrer Autobiografie „Von der Rolle. Wie ich die Liebe zum Leben neu entdeckt habe“ offenbart.

Aglaia Szyszkowitzs Buch
ORF

Darin erzählt die gebürtige Grazerin mit Wohnsitz in München unprätentiös nicht nur von den Sonnen-, sondern auch von den Schattenseiten ihres Lebens. Spontan und frei von der Leber weg, berührend und humorvoll zeigt die 55-Jährige darin ihre verletzliche Seite, erzählt vom Glücksrausch des Schauspielens, von Schönheit und dem Älterwerden, von Angststörungen und Machtmissbrauch am Filmset. Beinahe 30 Jahre ist ihr Leben wie am Schnürchen verlaufen, als im Herbst vor zwei Jahren der Glanz zu verblassen schien.

Aglaia Szyszkowitz im Bild eines zerbrochenen Spiegels
ORF

Davor drehte sie in einem Jahr sieben Filme, pandemiebedingt wurden die Produktionsbedingungen zum engen Korsett. Die Trennung von ihrem Mann nach 30 Jahren und der Abnabelungsprozess ihrer Söhne machten ihr zu schaffen. Hinzu kamen enorme Rückenschmerzen, die ihr das Drehen am Filmset unmöglich machten.

Wie sie ihren Lebensumbruch gemeistert hat und wie sie wieder in ihren geliebten Beruf zurückgefunden hat, erzählt Aglaia Szyszkowitz live im Gespräch mit Clarissa Stadler.

TV-Beitrag: Katharina Huemer

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