Die Gesichter der ZIB 2

Armin Wolf. (Bild: ORF)

Armin Wolf

Armin Wolf arbeitet seit 1995 für die ZiB 2. Nach einigen Jahren als Reporter und Chef vom Dienst sprang er 2002 erstmals auch als Moderator ein. Seit 2007 ist er der Hauptmoderator der Sendung und seit 2010 als stellvertretender Chefredakteur der gesamten „Zeit im Bild“-Redaktion für Social Media verantwortlich.

Vor allem für seine ZiB 2-Interviews wird Armin Wolf häufig gelobt, regelmäßig kritisiert und gelegentlich auch ausgezeichnet: u.a. mit dem Robert-Hochner- und dem Axel-Corti-Preis, vier "Romys" als beliebtester Nachrichtenmoderator, dem deutschen Hanns-Joachim-Friedrichs-Sonderpreis und einer „Besonderen Ehrung“ beim renommierten Grimme-Preis. 2020 wurde er zum dritten Mal – nach 2004 und 2018 – zum österreichischen „Journalisten des Jahres“ gekürt und 2019 zum "Europäischen Journalisten des Jahres".

Geboren wurde Armin Wolf 1966 in Innsbruck. Nach der Gründung einer Schülerzeitung und der Matura an der Handelsakademie und nach zweieinhalb Jahren Lehrzeit im ORF-Landesstudio Tirol übersiedelte er 1988 als Außenpolitik-Redakteur zum ORF-Hörfunk nach Wien. Er berichtete vom Fall des „Eisernen Vorhangs“ und den Folgen aus der Tschechoslowakei, Polen und Albanien, aus Slowenien vom Beginn des Jugoslawien-Krieges, aus dem Irak, Israel und Saudiarabien, von den ersten freien Wahlen in Südafrika und war 1991/92 USA-Korrespondent in Washington.

Neben seiner ORF-Tätigkeit hat er in Innsbruck und Wien Politikwissenschaft, Soziologie und Zeitgeschichte studiert (Mag. Dr. phil) sowie in Berlin Betriebswirtschaft (MBA) und regelmäßig an Unis und Fachhochschulen unterrichtet, u.a. als „Theodor Herzl-Dozent“ an der Universität Wien. Die "Herzl-Vorlesungen" sind 2013 unter dem Titel "Wozu brauchen wir noch Journalisten?" als Buch erschienen, die Dissertation über prominente Quereinsteiger*innen in der Politik wurde 2007 unter dem Titel „Image-Politik“ veröffentlicht.

Armin Wolf ist mit der Journalistin Euke Frank verheiratet und lebt mit seiner Familie in Wien und im Waldviertel. Er liest viel, liebt Theater, Oper, Kino und Ö1 und reist sehr gerne. Seine Traumjobs - außer der ZiB 2 - wären Toskana-Korrespondent oder Privatgelehrter, wahlweise auch Privatgelehrter in der Toskana. Nach Tirol kann er aufgrund fehlenden Integrationswillens (Nicht-Schifahrer und bekennender Wien-Fan) wohl nicht mehr dauerhaft zurück.

Lou Lorenz-Dittlbacher. (ORF)

Lou Lorenz-Dittlbacher

Lou (eigentlich Marie-Louise) Lorenz-Dittlbacher wurde in Wien geboren. Nach der Matura begann sie zunächst das Lehramtsstudium für Latein und Französisch, entschied sich aber nach einigen Semestern für den Weg in den Journalismus. 1995 absolvierte sie den Hochschulkurs für Europajournalismus an der Universität Wien.

Erste praktische Erfahrungen machte sie beim „Kurier“, der „Presse“, dem „Standard“ und der Wirtschaftswoche, bevor sie beim Wiener Privatfernsehsender „wien1“ als Redakteurin und Moderatorin ihre Fernsehlaufbahn begann.

1999 wechselte Lou Lorenz-Dittlbacher in den ORF und arbeitet seither in der Redaktion der Zeit um Bild. Sie war Innenpolitikredakteurin, Live-Reporterin bei Wahlen und moderierte die Kurzausgaben der Zeit im Bild sowie die ZiB 3.

Lorenz-Dittlbacher hat 2007 an der Einwicklung der ZiB 24 mitgewirkt, deren stellvertretende Sendungsverantwortliche sie auch war. Sie präsentierte die ZiB 20, die ZiB24 und gemeinsam mit Roman Rafreider "Wahl08 - Ihre Frage", in der sich die Spitzenkandidaten der Parlamentsparteien den Fragen junger Wähler stellten.

Seit 2010 moderiert Lou Lorenz-Dittlbacher die ZiB 2 sowie seit 2014 die ZiB 2 History, unter anderem zum Weltkriegsbeginn 1914, zur Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen und zur Unterzeichnung der Römischen Verträge live aus Rom. Von November 2014 bis März 2015 vertrat sie Susanne Schnabl während deren Karenz als Moderatorin der Sendung „Report“.

Lorenz Dittlbacher ist Lehrbeauftragte am Institut für Journalismus an der Fachhochschule Wien. 2018 veröffentlichte sie erstes Buch "Der Preis der Macht" im Residenz Verlag. Sie ist verheiratet und Mutter einer Tochter.

Martin Thür (ORF)

Martin Thür

Martin Thür moderiert seit Jänner 2019 die ZiB 2, vor allem am Sonntag. Er wollte eigentlich nur die Zeit zwischen der Matura und dem Beginn des Präsenzdienstes sinnvoll überbrücken und war plötzlich beim Fernsehen. Bei einem Lokalfernsehsender lernte er das Handwerk des Fernsehreporters. Neben dem Studium in Wien schrieb er Musikkritiken, weil er es nie in eine Band geschafft hatte und begann 2001 in der Nachrichtenredaktion von ATV. Zunächst als Freier und später als fixer Mitarbeiter, berichtete er über große Katastrophen der Welt und kleinere Streitereien in der Koalition. Er war als Reporter in Brüssel, New York und Tokio im Einsatz und baute die Wahlberichterstattung des Privatsenders mit auf.

2014 entwickelte er das Interviewformat „Klartext“, das er selbst moderierte und das mit einer „Romy“ ausgezeichnet wurde. 2017 wechselte er zur Rechercheplattform „Addendum“, wo er crossmediale Reportagen produzierte und den Web-TV-Bereich aufbaute. Im Oktober 2018 wurde er Mitglied der ZiB 2-Redaktion, wo er als Reporter auch weiterhin möglichst oft Außendienst hat.

Seit Jahren ist Martin Thür Mitveranstalter der „Österreichischen Journalismustage“ und versucht, jede freie Minute mit dem Reisen zu verbringen.