zeit.geschichte

Krieg im Pazifik - Der Kampf geht weiter

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Mai 1945: Während in Europa bereits das Kriegsende gefeiert wird, tobt zwischen Japan und den USA nach wie vor ein erbitterter Krieg. Ein Krieg, der im Dezember 1941 mit dem Angriff japanischer Flugzeuge auf die amerikanische Pazifikflotte vor Pearl Harbour seinen Anfang nimmt. Die Dokumentation blickt zurück auf den Kriegsbeginn zwischen den USA und Japan und beschreibt danach vor allem die letzten Kriegsmonate des Jahres 1945. Dabei spielt die Inselgruppe Okinawa eine bedeutende Rolle, die von den Amerikanern besetzt wird. Jeder Inselbewohner, der sich ergibt, wird der Kollaboration mit dem amerikanischen Feind bezichtigt. Es muss um jeden Preis weitergekämpft werden. Die Kräfteverhältnisse sind aber von vornherein klar: Japan kämpft nicht um den Sieg, sondern um die Ehre. In dieser ausweglosen Situation werden ältere und unerfahrene Piloten gezwungen, sich mit ihren Flugzeugen auf amerikanische Kriegsschiffe zu stürzen. Dies ist die Geburtsstunde der Kamikaze. Im März 1945 wird die japanische Hauptstadt bombardiert. Doch nicht einmal nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ist der japanische Kaiser bereit, der bedingungslosen Kapitulation zuzustimmen. Erst als die Amerikaner dem Kaiser den Fortbestand des japanischen Kaiserreiches zusichern, gibt er auf. Diese Dokumentation beleuchtet mit Hilfe von originalen Farbfilmaufnahmen die Hintergründe und den Verlauf des letzten Kapitels des Zweiten Weltkrieges.

Regie

Jörg Müllner