zeit.geschichte

St. Germain und die Folgen - Der Süden (1/2)

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Am 10. September 1919 wurde in St. Germain der Friedensvertrag zwischen Österreich und der Entente unterzeichnet.
Die Friedensbedingungen waren eine Katastrophe für die junge Republik. Hohe Reparationszahlungen, der Verlust von deutschsprachigen Gebieten und das Anschlussverbot trafen die Österreicherinnen und Österreicher hart. Das Wort "Deutsch" musste aus der Staatsbezeichnung gestrichen werden.
Die ORF-III-Produktion beschäftigt sich in einem Zweiteiler mit jenen Gebieten, die ursprünglich Bestandteil der Republik Deutsch-Österreich im Süden waren: Südtirol, der Untersteiermark, dem Kanaltal und Teilen von Kärnten. Es kommen Zeitzeuginnen zu Wort, die diese schweren Zeiten noch erlebt haben. Österreichische, italienische und slowenische Historiker analysieren die Auswirkungen des Vertrages auf das zwanzigste Jahrhundert. Journalisten werfen aber auch einen Blick auf die gegenwärtige Situation in den ehemals österreichischen Ländern. Was ist geblieben, was hat sich verändert? 100 Jahre Vertrag von St. Germain bieten Anlass für Erinnerung, Analyse und Zukunftsperspektiven.

Gestaltung

Wolfgang Winkler

Birgit Mosser-Schuöcker