Anlässlich des 20. JT vom Terroranschlag 9/11:

zeit.geschichte

America after 9/11 (1/2)

Amerika nach 9/11 (1/2)

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Die Terroranschläge von "9/11" haben Amerika nachhaltig verändert. Fast dreitausend Menschen wurden getötet, es gab tausende Verletzte. Auch noch Jahre nach dem Anschlag hat Amerika mit den Folgen von "9/11" zu kämpfen.

"9/11" sitzt tief im kollektiven Gedächtnis der USA. Die Twin-Towers waren eingebrochen. Tausende fanden den Tod. An jenem Tag flog um 8:45 Uhr ein Flugzeug der American Airlines in den Nordturm des World Trade Center in New York. Um 9:03 Uhr raste eine zweite Maschine in den Südturm. Unmittelbar nach den Anschlägen proklamierte US-Präsident George W. Bush einen "Krieg gegen den Terror". Die Folgen von "9/11" waren vielfältig: Traumatisierung der Opferangehörigen, eine Welle des Patriotismus, aber auch und vor allem Krieg. Drahtzieher der Anschläge war Osama Bin Laden, ein saudischer Multimillionär, der bereits gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan kämpfte und dem "ungläubigen Westen" den Krieg erklärt hatte. Bin Laden erklärte in einem Video seine "Strategie der 1000 Stiche" die die USA dazu bringen sollte sich in einer Reihe von vielen Fehlentscheidungen schlussendlich selbst zu zerstören. Präsident Bush forderte die Auslieferung Bin Ladens von Afghanistan, wo er sich aufhielt. Als dies nicht passierte folgte die Afghanistan-Intervention von Oktober 2001 bis Juli 2002. Die Skandale um die Anwendung von Folter im Internierungslager Guantanamo Bay brachten die USA international in die Kritik. Die Dokumentation von Michael Kirk beleuchtet die Auswirkungen des 11. Septembers auf die amerikanische Gesellschaft, die amerikanische Regierung und wirft auch einen Blick auf die weltweiten geopolitischen Folgen, die der islamistische Terroranschlag mit sich brachte. Dabei kommen wichtige Entscheidungsträger, wie etwa der ehemalige US-Außenminister Colin Powell, zu Wort.

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