Anlässlich des 20. JT vom Terroranschlag 9/11:

zeit.geschichte

America after 9/11 (2/2)

Amerika nach 9/11 (2/2)

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Die Terroranschläge von 9/11 haben Amerika nachhaltig verändert. Fast dreitausend Menschen wurden getötet, es gab tausende Verletzte. Doch auch noch Jahre nach dem Anschlag hat Amerika mit den Folgen von 9/11 zu kämpfen. Demütigende Aufnahmen, die amerikanische Soldaten mit Insassen des Internierungslagers Guantanamo Bay zeigen, schockierten die Öffentlichkeit und führten zu einem neuen Fokus der US-Militärinterventionen. Der Irakkrieg begann am 20. März 2003 mit der Bombardierung ausgewählter Ziele in Bagdad und führte zur Eroberung der Hauptstadt und zum Sturz des damaligen irakischen Diktators Saddam Hussein. Am 1. Mai 2003 erklärte US-Präsident George W. Bush den Krieg für siegreich beendet. Mit der Irak-Invasion traten die USA eine Lawine von Gewalt los. Die Supermacht hatte sich durch die "9/11"-Attentäter provozieren sowie zu undemokratischen und menschenrechtswidrigen Aktionen hinreißen lassen, was einen internationalen Prestige- und Glaubwürdigkeitsverlust brachte. Und auch innerhalb der amerikanischen Grenzen wurde das Land zerrissen. Spätestens als am 6. Jänner 2021 Anhänger, von dem damals bereits abgewählten aber noch amtierenden Präsidenten Donald Trump, das Kapitol stürmten war klar, dass den USA heute mehr Gefahr aus der eigenen Bevölkerung droht als von außen.

Die Dokumentation von Michael Kirk beleuchtet die Auswirkungen des 11. Septembers auf die amerikanische Gesellschaft und die amerikanische Regierung. Sie wirft einen Blick auf die weltweiten Folgen, die der islamistische Terroranschlag mit sich brachte. Dabei kommen wichtige Entscheidungsträger, wie etwa der ehemalige US-Außenminister Colin Powell zu Wort.

Regie