zeit.geschichte

Tragödie in der Adria - Der Untergang der "Linz"

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Der Nachmittag des 18. März 1918. Die Welt ist seit fast vier Jahren im Krieg. Im Verladehafen von Zelenika, in Montenegro, liegt der Dampfer "Linz" vor Anker. Menschen aus allen Teilen der Monarchie drängen an Bord. Ihr Ziel: Durazzo, das heutige Durrës in Albanien. Kurz nach 6 Uhr abends läuft der zum k. u. k. Truppentransporter umfunktionierte Lloyd-Dampfer hoffnungslos überfüllt aus. Für viele an Bord ist es die erste Schifffahrt ihres Lebens. Für die meisten wird es die letzte bleiben.

Vor hundert Jahren verloren nach einem Torpedotreffer am Josefitag mehr als tausend Menschen ihr Leben - Militärs, Angehörige der Versorgungstruppen, Kriegsgefangene und Seeleute, Männer und Frauen. Fast ein Jahrhundert lang blieb ihr Schicksal im Dunkel der Geschichte.

Der Film "Tragödie in der Adria. Der Untergang der ‚Linz'" widmet sich dem größten Schiffsunglück der österreichischen Schifffahrtsgeschichte und zeichnet die tragischen Ereignisse an Bord der "Linz" in der Nacht vom 18. auf den 19. März 1918 nach.