zeit.geschichte

Die letzten Zeitzeugen

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ORF III zeigt Interviews mit Holocaust-Überlebenden und Opfern des Nationalsozialismus. Zeitzeugen erzählen über ihre Erlebnisse vor und während des Zweiten Weltkriegs und wie der Nationalsozialismus ihr Leben prägte. In dieser Folge: Schoschana Rabinovici, Marko Feingold und Rudolf Sarközi.
Schoschana Rabinovici kommt als jüdisches Kind ins Ghetto der Altstadt Wilnas, wo sie mit ihrer Familie lebt, bis sie ins Konzentrationslager deportiert werden. Als die Rote Armee im Februar 1945 immer näher rückt wird das gesamte Lager zum Todesmarsch aufgestellt. Die Strapazen bringen Schoschana um ihre letzten Kräfte. Sie und ihre Mutter begreifen noch, dass sie befreit wurden, fallen aber beide völlig entkräftet in ein Koma aus dem sie erst Tage später erwachen.
Marko Feingold wird zusammen mit seinem Bruder im Herbst 1940 in Prag von den Nationalsozialisten festgenommen. Insgesamt überlebt er vier Konzentrationslager: Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald. Er entkommt dem Tod viele Male nur um ein Haar.
Rudolf Sarközi kommt 1944 im "Zigeunerlager" Lackenbach, wo seine Eltern interniert sind, zur Welt. Nach der Befreiung lebt er mit seiner Familie unter schlechten Bedingungen. Als Rom ist er häufigen Diskriminierungen ausgesetzt, was ihn zu seinem politischen Engagement antreibt.

Interviewpartner

Schoschana Rabinovici

Rudolf Sarközi

Marko Feingold