Unser Österreich

Genussland Österreich - Der Sautanz

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Der Sautanz hat in den ländlichen Regionen Österreichs eine lange Tradition: Bevor Fleisch industriell hergestellt wurde, hielt fast jede Familie am Land ihr eigenes Schwein. Das Haustier hatte die Funktion einer lebenden Vorratskammer: In der warmen Jahreszeit wurde es mit dem, was auf den Feldern wuchs, gemästet, im Winter geschlachtet. Eine Art zweite Ernte. Innereien und Blut, die sich damals nicht gut lagern ließen, wurden gleich verarbeitet und gegessen. Und weil der Schlachttag ein Freudentag war, wurde er mit Wein, Musik und Tanz gefeiert. Seither trägt er den klingenden Namen "Sautanz". Der Kabarettist Gerald Fleischhacker begibt sich für diese Ausgabe von "Genussland Österreich" zum Neusiedlersee und spürt dort einer Tradition nach, die aus einer Zeit kommt, in der Fleisch noch etwas Besonderes war.