MERYNS sprechzimmer

Guter Sex beginnt im Kopf?

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"Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib", schrieb Erich Kästner in einem seiner Romane. Doch was tun, wenn die wohl schönste Nebensache der Welt plötzlich zum Leidensdruck wird? Eine internationale Studie zeigt: In westlichen Ländern herrscht immer mehr Ruhe im Bett. Sexuelle Unlust oder Störungen haben unterschiedliche Ursachen, meist sind die Wurzeln jedoch in der Psyche verborgen. Eine Therapiemöglichkeit ist die Selbsthypnose, meint die Sexualtherapeutin Barbara Laimböck, die über dreißig Jahre Erfahrung auf dem Gebiet Hypnosetherapie hat. Erektionsstörungen, Lustlosigkeit oder vorzeitiger Samenerguss - Sexuelle Probleme sind vielfältig und treten bei allen Geschlechtern auf. Betroffene sind häufig beschämt und auch Beziehungen können durch Sexualstörungen belastet werden; denn die sinnliche Liebe bedeutet, nebst körperlicher Befriedigung, vor allem Nähe und Verbundenheit. Gibt es unterstützende Möglichkeiten, wenn die Lust auf Sex nach der Menopause schwindet? Ist der Liebesakt tatsächlich auch im Alter gesund? Und wie können sexuelle Störungen behandelt werden? Im Sprechzimmer diskutiert dazu Prof. Meryn mit der Psychologin und ORF-Beziehungsexpertin Prof. Gerti Senger, der Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin Dr. Barbara Laimböck sowie mit dem Psychologen und klinischen Sexologen Mag. Wolfgang Kostenwein. Im Anschluss zeigt "treffpunkt medizin" die Sendung "Sex, Lügen und Internet". (Gesundes Gespräch 2022)

Moderation

Siegfried Meryn

Buch

Manuela Strihavka

Redaktion

Andreas Pohl

Sophie Mayer